wie viele denn noch?

Das Vereinsverzeichnis der Bundesrepublik Deutschland listet ca. 120 Alten-, Rentner- und Seniorenvereine mit den “großen” VDK, AWO, Paritätischer Wohlfahrtsverband und SoVD.

Dazu kommen noch je eine Senioren-Gruppe in den etablierten Parteien und Gewerkschaften, sowie gefühlte 255 Einzelkämpfer und Mini-Verbände.
Rechnet man alle angegebenen Mitgliederzahlen, welche von jedem Einzelverband vollmundig (WIR SIND DIE GRÖSSTEN) angegeben werden, so müsste jede Bundesbürgerin / Bundesbürger über 65 Lebensjahren in einem dieser Organisationen Mitglied sein!

Allein 20 bis 22 Millonen Rentnerinnen und Rentner und noch einmal knapp 1,3 Millionen Pensionäre in Bund, Land, Kommunen und Sozialkassen geben die Statistiken an.

Das sind etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung!

    

ALLE dieser Vereine, Unterorganisationen, Verbände, Mini-Organisationen und Einzelkämpfer fordern eine Versorgung ALLER älteren Menschen im Ruhestand in WÜRDE und Verhältnismässigkeit und sehen in der Regel KEINE Bevorzugung von Bevölkerungs- oder Berufsgruppen, mit einer höchst zweifelhaften, unrühmlichen und absolut NICHT mehr zeitgemässen Ausnahme, DER DEUTSCHE BEAMTENBUND, der immer wieder eine unverhältnismässige Besserausstattung für “Staatsdiener” fordert, aber gleichzeitig angibt, diese wäre absolut notwendig um im Pensionsalter “angemessen versorgt” zu sein. So gesehen wäre diese Versorgung auch für alle anderen Senioren ein Vorbild in der Altersversorgung und der Beamtenbund müsste sich begeistert mit den Verbänden der “normalen” Berufstätigen sofort solidarisieren!

Leider aber bleibt dieses und der Langzeitwunsch, die oben erwähnten, weit über 120 Vereine, Verbände und Organisationen der Senioren in Deutschland würden sich endlich in EINEM Verband zusammenfinden um die von allen verwendete Parole “Gemeinsam sind wir stark” mit Leben zu erfüllen, eine offensichtlich unerfüllbare Vision!
Verantwortlich sind nicht die mehr oder weniger engagierten Mitglieder, sondern die Vorstände, die es nicht fertigbringen, sich ENDLICH an einen Tisch zu setzen und einen SENIOREN-VERBAND nach österreichischen Vorbild zu schaffen!

Die “Hohe Politik”, die wir einmal in vier Jahren angeblich “mitgestalten” dürfen, hat über die Jahre – welche Partei auch immer das Sagen hatte – die Situation der Gesetzlichen Rentenversicherung immer mehr verschlechtert, hier hat der Wähler KEINEN Einfluss mehr.
In den Vereinen und Organisationen kann jedes Mitglied dafür sorgen, dass die Vorstände sich “bewegen”
Auf geht’s!