Übergeschnappt?

ElsaKommRunterMSWir könnten ja jetzt “abdrehen” oder “größenwahnsinnig” werden. Tun wir aber nicht. Wir bleiben weiterhin schön auf dem Boden.

Obwohl man auf den Gedanken kommen könnte, dass die Teil-Ausführungen aus unserer “Forderung eines Altersruhegeldes, wie es in der Zukunft sein sollte“, die Versorgung der Erwerbsunfähigen und Invaliden in Zukunft “Nach Weiterführung der äquivalenten Arbeitsbiographie” zu gestalten, (am 22.10.2016)  hier auf der Startseite von ELSA, zum Auslöser wurden.

Denn Frau Mascher, Vorsitzende des VdK, übernahm scheinbar am 10.11.2016 die  Forderung in ihr Papier zu einer “Grundlegenden Reform”, in dem sie an die Bundesregierung appellierte, die (angekündigten???) Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen”.

Jetzt tauchen genau diese Gedanken auch in den “Reformvorschlägen” von Frau Nahles, der Ministerin für Arbeit und Soziales,am 25.11.2010 wieder auf. – Zufall?

 

“Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen früher in Rente gehen, wird die Erwerbsminderungsrente dann so berechnet, als ob sie bis zum Alter von 62 Jahren Beiträge entrichtet hätten.”

 

Frau Nahles, auf welcher Basis? Rente mit 63, mit 65 oder 67-73??

 

Wir jedenfalls freuen uns, besonders auch für die Betroffenen, dass wenigstens dieser Teil unsere Forderung jetzt möglicherweise zum Tragen kommen wird, obwohl die Verantwortlichen im Sozialministerium und im Finanzministerium schon wieder wie die Kesselflicker darum Streiten, wer diese “staatliche Wohltat der Merkelregierung” bezahlen soll:
Ihnen, liebe Leser, zeigt es jedenfalls, dass unsere Forderungen keinesfalls utopisch, und wenn der Wille, oder vielmehr der Druck, endlich etwas zu tun, vorhanden ist, durchaus auch machbar sind. Es bleibt nur zu hoffen, die Einsicht möge endlich wachsen, auch unsere weiteren Forderungen Zug um Zug zu realisieren!

Weiterhin muss endlich die mittig-radikal-populistische Propaganda von “beauftragten Experten” unterbunden werden:
Die neuesten “Erkentnisse des Mietmauls Raffelhüschen” zur Finanzierung:

Erstaunlich ist, dass die Jungen, die all das bezahlen sollen, immer noch nicht aufbegehren. Der Freiburger Rentenexperte Bernd Raffelhüschen hat dafür eine einfache, verstörende Erklärung: “Die Jungen können einfach nicht glauben, dass sie um Teile ihres Lohnes gebracht werden. Sie haben sich außerdem längst dran gewöhnt, dass sie ein Fünftel ihres Gehalts für die Rente abgeben.”

Offizielle Zahlen der RV – Rentenversicherung:
Beitragssatz:
Der Beitragssatz in der Rentenversicherung beträgt 18,7%. Der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber tragen jeweils 9,35%.

Herr Professor:
1) 9,35% sind noch nicht einmal EIN ZEHNTEL!
2) Jede Generation hat Teile seines Lohnes/Gehaltes für den Generationenvertrag abgegeben! Ihre Ausführung, die im Focus-Money-online erwähnt wird, “Die Jungen können einfach nicht glauben, dass sie um Teile ihres Lohnes gebracht werden” ist absolut unkorrekt, reißerisch ja POPULISTISCH! Lassen sie das!