Mobilität

13 von 25 EU-Ländern langen zu!

Maut und Kfz-Steuern in Europa

Während in Deutschland über die Pkw-Maut diskutiert wird, gehört sie in vielen anderen europäischen Ländern längst zum Alltag. Nach Angaben des Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart ist die Fahrt auf den Autobahnen in 13 der 25 EU-Länder mindestens zum Teil kostenpflichtig. In einigen Ländern gibt es trotz der Gebühren auch eine Kraftfahrzeugsteuer.

Frankreich, Portugal, Italien oder Griechenland erheben auf viel befahrenen Strecken Kilometer abhängige Gebühren. In Spanien sind besonders die touristisch relevanten Strecken entlang der Küsten sowie der Großraum Madrid betroffen.

Andere Länder bevorzugen ein Vignetten-System. So müssen Pkw-Lenker bei der Einreise in die Schweiz, nach Tschechien oder Ungarn Pauschalpreise für Vignetten bezahlen. In der Schweiz gibt es die Aufkleber ausschließlich für das ganze Kalenderjahr – für umgerechnet 27 Euro. In den anderen Ländern können Vignetten auch für einen Tag, eine Woche oder einen Monat gekauft werden – zu einem entsprechend niedrigeren Preis.

In Österreich werden zusätzlich zur Vignette für bestimmte Routen wie die Brennerautobahn auch streckenbezogene Gebühren verlangt. Schweden und Dänemark verlangen lediglich für verschiedene Autobahnbrücken eine Maut, Polen oder die Slowakei nur für einige Streckenabschnitte.

Die Einnahmen aus Mautgebühren und Vignetten fließen überwiegend in den Straßenbau. In den meisten Ländern wurden nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Auto Clubs (ADAC) private Autobahngesellschaften gegründet. Frankreichs Gesellschaften gehören dem Staat; sie sollen in Kürze privatisiert werden.

In Österreich wird wie in anderen Ländern trotz Autobahngebühren auch eine Kraftfahrzeugsteuer erhoben. Berechnungsgrundlage ist nach ADAC-Angaben ausschließlich die Motorleistung: Für jedes Kilowatt (KW) werden im Monat 55 Cent fällig. Dafür ist die Mineralölsteuer mit 41 Cent je Liter Benzin und 30 Cent je Liter Diesel günstiger als in Deutschland (Benzin: 65 Cent, Diesel: 43 Cent).

Auch die Italiener zahlen zusätzlich zur Maut eine rein von der Motorleistung abhängige Kraftfahrzeugsteuer. Diese ist jedoch deutlich günstiger als in Österreich. In Deutschland berechnet sich die Kfz-Steuer nach Hubraum, Kraftstoff und Schadstoffemission.

 

Kfz-Steuer

Kritik / Kfz-Steuer in anderen Ländern

Übrige Emissionen werden irrelevant: Die Kfz-Steuer richtet sich allein nach dem Kohlendioxidwert. Andere Schadstoffe werden nicht berücksichtigt

Hubraum ist kein Umwelt-relevantes Kriterium: Das Motorvolumen ist kein zuverlässiger Indikator für Verbrauch oder Schadstoffausstoß eines Autos. Kleinvolumige Turbo- und Kompressor-Triebwerke erreichen oft die Leistung und den Verbrauch größerer Triebwerke, werden jedoch steuertechnisch begünstigt

Tatsächliche Nutzung des Autos bleibt unberücksichtigt: Wie viel Sprit ein Auto in der Praxis verbraucht und welche Menge Kohlendioxid es ausstößt, richtet sich vor allem nach den gefahrenen Kilometern: So schadet ein Sportwagenfahrer, der sein Auto jeweils nur kurz am Wochenende bewegt, der Umwelt weniger als der Halter eines Cityflitzers, der täglich mehrere hundert Kilometer zurücklegt. Am gerechtesten wäre es somit, die Kfz-Steuer zu streichen und komplett auf die Mineralölsteuer umzulegen

Große Abweichung beim tatsächlichen Spritverbrauch: Viel deutlicher als bei den Normwerten unterscheiden sich zahlreiche Autotypen beim tatsächlichen Treibstoffkonsum. Entsprechend macht sich dies auch beim Kohlendioxid-Ausstoß bemerkbar und sorgt für Besteuerungs-Ungerechtigkeiten

Rechtsunsicherheit: Bis zum heutigen Tag sind noch keine Details bekannt, ob und wie die Umstellung der Kfz-Steuer – eigentlich bis 2013 geplant – beim Fahrzeugaltbestand erfolgen wird
Kfz-Steuer in anderen Ländern

Deutschland ist nicht allein: Bereits zahlreiche Länder in Europa haben eine CO2-orientierte Kfz-Steuer eingeführt

Frankreich, Österreich, Spanien, Norwegen und Finnland: Diese Länder berücksichtigen den Kohlendioxid-Ausstoß bei der Zulassungssteuer. In Oslo etwa kostet ein Porsche Cayenne deshalb fast doppelt so viel wie in Deutschland. Auf betroffenen Märkten ging die Nachfrage nach großen SUVs bereits drastisch zurück 

Großbritannien: Fahrzeuge mit günstigem Kohlendioxid-Ausstoß werden steuerlich begünstigt; für den Kauf von Geschäftswagen mit günstiger CO2-Bilanz sinken ebenfalls die Abgaben

Dänemark: Hier richten sich die Steuern in erster Linie nach dem Verbrauch. Doch sparsame Fahrzeuge emittieren gleichzeitig auch weniger CO2

 

Vorbild für Deutschland?

Frankreich plant höhere Steuern auf Dieselkraftstoff

Donnerstag, 15.10.2015, 16:58

 

ViehmannVerkehr im Zentrum von Paris

Der Gegenwind für den Dieselmotor wird schärfer. Frankreich belebt alte Pläne im Zuge der VW-Krise jetzt neu und will die Steuern auf Diesel erhöhen. Damit schneiden sich die Franzosen allerdings ins eigene Fleisch.

Paris will gegen die aus Regierungssicht “massive Verdieselung” der französischen Autoflotte vorgehen. Deswegen sollen die Steuern auf Dieselkraftstoff auf das Niveau von Benzin angehoben werden. Dies stößt allerdings auf Widerstand beim Automobilverband ACA, der die Pläne als unfair gegenüber Besitzern moderner Dieselfahrzeuge kritisierte. Auch französische Autohersteller wären davon betroffen  bei Peugeot oder Renault hat der Diesel einen ähnlich hohen Stellenwert wie bei deutschen Marken.

20 Cent günstiger – noch

Premierminister Manuel Valls hatte zuvor angekündigt, die etwa 20 Cent betragende Steuerlücke zwischen Benzin und Diesel in den kommenden fünf Jahren zu schließen. Dazu soll zunächst 2016 und 2017 die Steuer für Diesel um jeweils einen Cent angehoben werden. Gleichzeitig bekommen Besitzer eines mindestens zehn Jahre alten Dieselfahrzeugs künftig einen auf 1000 Euro verdoppelten Zuschuss beim Neuwagenkauf. 

In Frankreich lag die Quote von Dieselfahrzeugen bei den Neuzulassungen 2014 bei 64 Prozent. In Deutschland betrug der Anteil im vergangenen Jahr 48 Prozent.

Denkbar auch in Deutschland?

Deutschland hat bislang die niedrigere Diesel-Steuer auch vor der EU-Kommission verteidigt. Sie diene “vor allem der finanziellen Entlastung des Transportgewerbes”. Zum Ausgleich würden Diesel-PKW schließlich mit einer höheren Kfz-Steuer belastet, damit sie nicht “Nutznießer” der geringeren Besteuerung seien. Offen ist, ob diese Position im Zuge des Abgas-Skandals gehalten werden kann.

 

©ub/hk 11.02.2016

 

 

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1.000.000 Elektroautos???

Die Zukunft

oder

der Weg zurück zur Pferdekutsche?

Unsere Dreifaltigkeit, der Lange Horst aus dem Süden, der Dicke Siggi aus der Mitte und die Gender aus dem Osten, haben beschlossen, dass bis zum Jahr 2020 1 Million Autos nur noch mit Strom fahren sollen.

Geht das überhaupt?

 

E-Tarife im Check

Grün ist günstig? Von wegen!

So teuer ist das Strom-Tanken wirklich

 

Quelle: Freitag, 26.06.2015, 16:39 ·

von FOCUS-Online-Autorin Maike Knorre

 

Elektroautos fahren grün und günstig – so die gängige Vorstellung. Doch der E-Tarif ist mitunter sogar teurer als Hausstrom oder Diesel. Die meisten Stromanbieter rechnen nicht nach Verbrauch ab, sondern nach Ladezeit.

FOCUS Online zeigt, wo E-Fahrer umsonst laden.

Wer mit dem Elektroauto fährt, hängt öfters an der Steckdose als ein Benziner an der Tanksäule.

Der Grund:  die geringe Reichweite von 160 bis 180 Kilometer im Stadtverkehr. An etwa 4000 Ladestationen können E-Fahrer in Deutschland Strom tanken.

Die Preise sind nicht einheitlich.

Während einige Stromanbieter den Saft umsonst zur Verfügung stellen, rechnen andere nach Kilowattstunden oder Zeit ab.

Dabei reißen die Zeit-Tarife ein überraschend tiefes Loch in die Taschen. Der Praxis-Test zeigt:

Der E-Tarif ist mitunter sogar teurer als Hausstrom oder Diesel.

 

Es kommt auf die Zeit an

Die meisten Ladesäulen bieten Wechselstrom mit einer Ladeleistung von 22 Kilowatt an. Dafür brauchen E-Fahrer einen sogenannten Typ II Stecker. Der Standard-Stecker verbindet die Elektrofahrzeuge mit der Stromsäule.

Sie brauchen meist mehrere Stunden, um bei dieser Leistung den Akku wieder vollkommen aufzuladen.

Im Praxistest hat der BMWs i3 bei 22 kW Ladeleistung um die vier Stunden an der Dose gehangen bis er wieder volle Power hatte. Ähnliche lange brauchen auch E-Autos von Nissan oder VW.

 

Rechnung: Strompreis teurer als Diesel

Bei dem Stromanbieter Eon kostet die 30-minütige 22kW-Ladung zwei Euro. Eine Stunde werden mit vier Euro, 90 Minuten mit sechs Euro verbucht.

Für vier Stunden laden müssen Fahrer des BMW i3 also rund 16 Euro zahlen. Damit kommen sie umgerechnet 100 Kilometer weit– und zahlen fast dreimal so viel wie beim Laden am durchschnittlichen Hausstrom (28 Cent/kWh). Auch ein vergleichbarer Verbrenner wäre deutlich günstiger.

Laut ADAC und BMW kostet der BMW Mini SD Diesel 4,51 Euro auf 100 Kilometern – knapp ein Viertel der Stromladung.

 

Abgerechnet wird dabei per SMS oder stromanbieterübergreifender ChargeNow-Karte (nur BMW). Die Kosten für die Ladung gehen entsprechend direkt vom Handyguthaben ab oder landen am Monatsende per Rechnung im Briefkasten.

EnBW bietet eine Prepaidkarte für 7,90 Euro im Monat an – 22 kW kosten dann drei Euro pro Stunde.

RWE berechnet 4,95 Euro für eine Stunde laden mit 11kW oder 7,95 Euro pro Stunde 22-kW-Ladung– und ist damit unter den drei größten Anbietern der teuerste.

 

 

 

Unser Kommentar:

In der Hauptstadt Berlin kostet eine Ladung sogar bis zu 27 Euro.

Aber nehmen wir einmal an es laufen eines schönen nicht allzu fernen Tages 1.000.000 Elektroautos in Berlin. Damit wäre der Wunsch ihrer Dreifaltigkeit Merkel weit erfüllt.

 

 

Nehmen wir weiterhin an das jeder an jeder Straßenlaterne seinen Stecker in die passende Dose stecken kann, um seinem Elektroauto wieder Leben einzuhauchen, was ja bekanntlich mehrere Stunden dauert.

Dieses erfolgt natürlich am ABEND!!!

Nur woher kommt jetzt der Strom?

 

 

Die Sonne bringt keine Energie mehr und Stromspeicher sind noch nicht vorhanden oder leisten zu wenig.

Ach ja, wir haben ja die wunderschöne Landschaft verspargelt (Windkrafträder). Aber reichen die Windkraftanlagen um 1.000.000 Elektroautos pro Abend mit neuer Energie zu versorgen oder werden privilegierte bevorzugt behandelt und wenn dann noch Strom und Zeit ausreicht auch das Auto von jedermann betankt??

Fragen über Fragen die bisher noch nicht geklärt sind und dann kommen ja noch die Kosten – siehe Beitrag oben – auf die Kraftfahrer zu.

 

 

Ein heute neues Auto mit einem dreckigen Dieselmotor verbraucht nur rund 4 Liter Dieseltreibstoff auf 100 Kilometer. Bei einem Preis vor 1,20 Euro/ltr. sind das gerade mal 4,80 Euro und damit billiger als eine Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr und man muss „nicht stehen“, „nicht warten“ und „warm ist es auch noch“.

Alles in allem spricht somit nichts für ein E-Auto, es sei denn das der Feinstaub und andere Stoffe, die aus dem Auspuff kommen eine wesentliche Rolle spielen sollen.

Leider wird heute noch ein großer Teil des Stromes mit Kraftwerken erzeugt die Kohle, Erdöl oder Gas verbrennen um damit Strom zu erzeugen.

Diese wird auch noch für einige Zeit so bleiben, weil es keinen wirklichen Ersatz gibt, folglich wird der Auspuff der heutigen E-Fahrzeuge – E-Autos, Straßenbahn, U-Bahn und S-Bahn, nur auf die GRÜNE WIESE VERLEGT. Feinstaubfrei oder gar, wie behauptet CO² neutral – ist das wirklich nicht.

Bleibt nur noch der Wiedereinstieg in die Kernkraft, dann wird der Strom Feinstaubfrei und CO² neutral produziert. Darauf müssen wir uns einstellen, wenn der Hunger nach Strom gedeckt werden soll?

Eine Umstellung auf 100% erneuerbare Energie wird ein Wunschtraum bleiben, auch wenn noch viel mehr EEG-Umlage erhoben wird.

Übrigens ein UNDING und eine Ungleichheit, die vom GG nicht bestand haben dürfte, wenn jemand eine Klage vor dem BGH einreichen würde.

Die KLEINEN Stormkunden werden voll mit der EEG-Umlage belastet und die GROßKUNDEN werden von dieser Umlage befreit, weil sie sonst auf dem EU-Markt nicht mehr wettbewerbsfähig sind.

Eine Hähnchenbraterei muss sich nicht auf dem EU-Markt behaupten. Sie steht auf dem Wochenmarkt oder sonst wo in der BRD!

Nur der kleine Mann kann sich nicht wehren, er zahlt die Zeche!!!

 

Das ist genauso wie die Vorstellung von der Decarbonisierung, wie es die Grünen träumen.

Eine Welt ohne Kohlenstoff – denn das ist Carbon – ist völlig undenkbar.

Ohne Carbon gibt es keinen Baum, keine Pflanze, kein Tier und auch keinen Menschen. Alles Leben braucht Carbon, besteht aus Carbon und verbraucht Carbon.

Wir benötigen Pflanzen aller Arten und die wachsen nun einmal nur, wenn ausreichend CO² in der Luft vorhanden ist.

 

Was wollen wir?

 

oder

 

Wir haben die Entscheidung

©UB HK 26.12.2016