Operieren und Kassieren

Operieren und Kassieren

 

                                                   

 

 

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In Deutschland hängt es vom Wohnort ab, wie schnell man auf dem OP-Tisch landet. Zu diesem Schluss kommt ein Team von Datenjournalisten nach der Analyse von etwa 130 Millionen Datensätzen. Wie das in Ihrer Region aussieht, zeigt der OP-Atlas des WDR.

Künstliche Kniegelenke, Rücken-OPs, Blinddarmentfernung: Millionen Menschen werden jährlich in Deutschlands Krankenhäusern operiert. Ein Datenjournalisten-Team des WDR und der Längengrad Filmproduktion hat gemeinsam mit dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) Millionen von Daten des Statistischen Bundesamtes zu stationären Behandlungen in Deutschen Krankenhäusern analysiert.

 

Auch wenn Sie Ihren Augen jetzt nicht trauen, benutzen Sie den Link uns lesen Sie selber.

Wir haben den Text eingekürtzt, weil dieser sonst die Seite sprengen würde.

In der Tabelle können Sie nachlesen wir oft und woran in Ihrem Landkreis eine Operation durchgeführt wurde.

 

Ein Suchbeispiel:

Künstliches Kniegelenk

Ein Klick auf dieses Bild und schon sind Sie beim OP-Atlas für Knieoperationen.

Einsatz von künstlichen Kniegelenken: Deutschland ist weltweit Spitzenreiter

 

Jährlich erhält in Deutschland knapp ein Prozent der über 70-Jährigen einen Kniegelenkersatz. Die Eingriffe machen ebenso wie die Einsätze von künstlichen Hüften rund ein Prozent aller vollstationären Operationen aus. In mehr als 95 Prozent aller Fälle ist eine Arthrose, also der altersbedingte Verschleiß des Kniegelenks, die Ursache für den Eingriff. Im Durchschnitt sind die Patienten zwischen 60 und 70 Jahre, wenn ihnen erstmals ein künstliches Knie eingesetzt wird.

Auffällig ist, dass insbesondere Menschen in Bayern von diesem Eingriff betroffen sind. In manchen Regionen Bayerns ist die Operationshäufigkeit etwa 1,5-mal so hoch wie im bundesweiten Durchschnitt. Die Gründe für die regionalen Unterschiede sind sehr vielfältig und konnten bisher nicht eindeutig geklärt werden.