Gesundheit

 

Nur wer sich einen Überblick verschafft,

kann mitreden und richtig wählen!!

Gesetzliche Krankenversicherung
FORDERUNGEN AN DIE PARTEIEN ZUR BUNDESTAGSWAHL 2017
  1. Abschaffung des Zwei – Klassensystems im Gesundheitswesen nach dem Gleichheitsgrundsatz (Artikel 3, Grundgesetz).
  2. Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung für alle Bürger, einschließlich Selbstständige, Politiker und Beamte = alle, aber auch alle, ohne jede Ausnahme.
  3. Die Bürgerversicherung muss kostenneutral staatlich organisiert sein und nicht gewinnbringend privat.
  4. Die Beiträge tragen paritätisch Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen, Rentner/in max. den halben Beitragssatz.
  5. Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze.
  6. Beitragspflicht für Vermögens- und Kapitaleinkünfte, dadurch Senkung des Beitragssatzes.
  7. Mitbestimmung der Versicherten in allen Gremien, z. B. im GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss), in dem die Kassenleistungen freigegeben werden.
  8. Offenlegung und vollständige staatliche Finanzierung der versicherungsfremden Leistungen.
  9. Auflösung des Gesundheitsfonds.
  10. Abschaffung aller Zuzahlungen, in allen Bereichen der Krankenversicherung, Arzneimittel, Kuren,
  11. Krankenhausaufenthalte,  u. v . a. m.
  12. Bedingungslose Aufnahme von Nichtversicherten gemäß der         Versicherungspflicht bei der Krankenkasse eigener Wahl.
  13. Einführung einer Positivliste für Arzneimittel, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung(GKV) verordnet wird dürfen.
  14. Anpassung der Arzneimittelpreise an das niedrigste europäische Niveau.
  15. Senkung der Mehrwertsteuer der Arzneimittel von 19% auf 7%
  16. Rücknahme der reduzierten Leistungen aus den Vorjahren, wie z. B. Zahnersatz, augenärztliche Leistungen (Brillen), Streichungen nötiger Medikamente.
  17. Kostenfreie Vorsorgeuntersuchungen.
  18. Behandlung nach neuestem medizinischem Standard und nicht nach Kassenlage.
  19. Uneingeschränkte Umsetzung der Beweisumkehrlast zugunsten der Versicherten für alle Behandlungsfehler der Leistungserbringer.
  20. Transparente und verständliche Abrechnungen von ärztlichen Leistungen zwischen Arzt, Patient und Krankenkassen.
„Derzeit zahlen gut verdienende gesetzlich Versicherte für Niedriglohnempfänger, Arbeitslose, Hertz IV – und Grundsicherungsempfänger, Alte, Kinder, Studenten und Kranke mit“.
Besserverdiener können sich privat versichern und damit aus der „Solidargemeinschaft“ verabschieden.
Mehr Info: www.adg-ev.de
 
Aufdeckung und Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen.
Das der Korruption Tür und Tor weit offen stehen ist schlimm genug und ist nicht in irgendeiner Weise zu Entschuldigen. Noch schlimmer ist jedoch, wie viel Schaden die „einvernehmliche“ Verflechtung von Politik und Wirtschaft bereits angerichtet hat. Statt wirksame Schritte zur Wiedererlangung der Vollbeschäftigung einzuleiten, wird von Politik und Wirtschaft versucht, die mittlerweile über 25 Jahre andauernde Massenarbeitslosigkeit durch Sozialkürzungen (als Reformen kaschiert) bezahlbar zu machen. Wirtschaftgenehme „Reformen“ treiben unsere sozialen Sicherungssysteme in den Kollaps. Korruption in Deutschland praktisch ohne Strafrechtliche folgen. Bisher sind keine Verurteilungen von Spitzenpolitikern wegen Korruption bzw. Bestechlichkeit bekannt.
Abschaffung der Krankenkassenverträge nach über über 45 Jahren mit der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien. Dieser Vertrag ist jetzt auf die selbständigen Staaten z. B. Montenegro u. s. w. übertragen worden.
Bekämpfung der „Korruption“ im Gesundheitswesen. Durch Betrug und Bestechung entsteht ein Schaden nach Expertenangaben von 13,5 Milliarden Euro pro Jahr. Den Schaden tragen wir/die gesetzlich Versicherten.
Stärkere und bessere Kontrollen der Krankenhausrechnungen an die Krankenkassen. Kontrolle einer Kopie an den/die Patienten.
Der Gesundheitsminister Herr Bahr hat in seiner Amtszeit genauso wie sein Vorgänger Herr Rösler nichts auf die Reihe gebracht. Die gesetzlich Versicherten sind und bleiben die „Dummen“ der Nation.
Korruption im Medizinbereich ächten.
Es ist unmoralisch und obendrein unanständig, sich an einem System zu bereichern, dass Menschen mit geringem Einkommen immer mehr belastet werden und durch Fehlkalkulation, Lücken lässt in einer flächenden Gesundheitsversorgung. Verhaltensrichtlinien mit wirkungsvollen Sanktionen müssen her und sind nötig bzw. sind überfällig. 
Daher Fordern wir:
  • Korruptionspräventionen auf verschiedenen Ebenen
Versicherer:
  • Wirkungsvolle Kontrolle der Verwaltungskosten inklusive Stellenpläne und Gehaltsstrukturen
  • Obligates Ausschreiben von Beratungsleistungen
  • Verzichten auf bezahlte Lobbyistentätigkeiten
Versicherte:
  • Verständliche Rechnungen für alle Behandlungen
  • Kostenvorschläge für geplante Leistungen
  • Mithaftung der Versicherten bei offensichtlichem Betrug durch Leistungsempfänger
Industrie:
  • Transparente Vertriebswege, offenlegen der Kosten für Einführung und Vermarktung, Begrenzung derartiger Ausgaben
Leistungserbringer:
  • Marktwirtschaftliche Anreize für kostengünstige Leistungserbringung
  • Transparenz der Geschäftsbeziehungen zwischen Leistungserbringern und Zulieferern
  • Unabhängige Aus – und Fortbildung von Ärzten
  • Transparente Beziehungen zwischen Industrie und Multiplikationen
  • Zulassungsentzug bei Betrug
Apotheken:
  • Einheitliche Preisniveau innerhalb der EU
  • Strikte Trennung der Vertriebswege
Info pharmazeutische-Zeitung
Reformvorschläge zum Gesunheitssystem die unbedingt Beachtung finden müssen.
  • Keine 17 vorhandenen Kassenärztliche Vereinigungen, sondern auf 4 – 5 reduzieren. Riesensummen an Verwaltungskosten würden eingespart. Auch die große Anzahl von „Chefs“ würde eingespart, denn die kosten am meisten.
  • Wie bereits erwähnt, MWST und Medikamente und auch medizinische Hilfsmittel von 19% auf 7% herabsetzen. Es kann und darf auch nicht sein das der Staat sich an den zu hohen Kosten im Gesunheitssystem durch die hohe MWST  bereichert.
  • Es muss ermöglicht werden, dass Privatversicherte ohne große Schwierigkeiten in die gesetzliche Krankenkasse wechseln dürfen.

Die Krankenkassen:

  • Beiträge müssen je wieder 50% Arbeitgeber und 50% von Arbeitnehmer/Rententräger getragen werden. Es kann und darf nicht sein das der Arbeitgeber – Anteil festgeschrieben ist und die gesetzlich Versicherten wieder den Löwenanteil tragen müssen. Z. Z. von 15,9% trägt der gesetzlich Versicherte 8,2%
  • Bei Ärzten, Krankenschwestern und Pflegepersonal zu sparen ist der falsche Weg. Sie tragen die Verantwortung für Leben und Tod.
  • Zu viele Krankenhäuser, zu wenig Altenpfleger. Die Bundesregierung vernachlässigt die Pflege. Es werden falsche Schwerpunkte gesetzt. Von der Basis muss man sich die „Informationen“ holen und nicht am grünen Tisch entscheiden. 

Wenn man nicht mehr weiter weiß dann werden einfach die „Pflege bzw. Krankenkassenbeiträge erhöht“ Basta.