Sind Politiker käuflich?

Nach einem Studium der überall erhältlichen Unterlagen, kann diese Frage nur mit einem eindeutigen „JA“ beantwortet werden.

Wenn Sie daran zweifeln, dann lesen Sie folgende Ausführungen und bilden sich ein eigenes Urteil.

Da haben wir als erste Quelle die parteieigene Zeitung

“VORWÄRTS”

Der Vorwärts ist eine 1876 als Zentralorgan der deutschen Sozialdemokratie gegründete Zeitung.

Heute ist der Vorwärts Parteizeitung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

Vorwärts: Die Zeitung der Deutschen Sozialdemokratie

Beschreibung Parteizeitung
Verlag Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft
Erstausgabe 1. Oktober 1876
Erscheinungsweise zweimonatlich
Chefredakteurin Karin Nink
Herausgeberin Katarina Barley
Weblink vorwaerts.de
ISSN 0042-8949
ZDB 126278-6

 

Geschichte Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Vorw%C3%A4rts_(Deutschland)

Gründung und erste Rückschläge

Die erste Ausgabe der in Leipzig als Zentralorgan der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands gegründeten Zeitung erschien am 1. Oktober 1876 und ersetzte die bisherigen Parteizeitungen Der Volksstaat und Neuer Social-Demokrat. Der Vorwärts (Untertitel Central-Organ der Sozialdemokratie Deutschlands) erschien unter der Leitung von Wilhelm Liebknecht und Wilhelm Hasenclever zunächst dreimal in der Woche.

 

Die nächste Quelle ist der Seeheimer Kreis

 

Seeheimer Kreis
Gründung: 1974
Sprecher: Petra Ernstberger
Johannes Kahrs
Carsten Schneider
Website: seeheimer-kreis.de

 

Die Seeheimer in der SPD (Seeheimer Kreis) sind ein Zusammenschluss von Bundestagsabgeordneten der SPD. Sie sind neben der Linken und dem Netzwerk Berlin eine der drei politischen Strömungen innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion. Die Seeheimer selbst nennen sich undogmatisch und pragmatisch, in der politischen Berichterstattung werden sie zumeist als rechter oder konservativer Flügel der SPD-Fraktion bezeichnet.

Der Kreis hat sich nach seinem langjährigen Tagungsort Seeheim an der Bergstraße (Südhessen) benannt.

 

Der Seeheimer Kreis betreibt eine eigene Home-Page Seite.

Hier werden die geplanten Veranstaltungen bekannt gegeben, wie zum Beispiel:

http://www.seeheimer-kreis.de/veranstaltungen/

Die Spargelfahrt

Das Gänseessen

Das Seeheimer Gartenfest

 

 

Interessant ist aber das Impressum 

.

http://www.seeheimer-kreis.de/impressum/

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Wenn eine Diskussion um die ernstesten Dinge für das Schicksal des Landes eröffnet wird, so muss man sofort und ohne zu zögern auf den Kern der Sache zugehen.

Zitat: Willy Brandt

 

Eine weitere Quelle bildet die Network Media GmbH 

Diese Firma, die NMWD-Agentur, kümmert sich um das Wohlwollen der Gäste.

Quelle http://nwmd.de/ueber-uns/

Die Network Media GmbH (NWMD) ist eine Kommunikationsagentur und Tochterfirma der SPD. Sie bietet zum einen SPD-intern Dienstleistungen wie die Organisation von Veranstaltungen oder Wahlkampagnen. Außerdem verwaltet sie das Anzeigengeschäft für die SPD-Parteizeitung vorwärts.

Zum anderen bietet sie ihre Dienste auch jenseits der SPD an. Ihr Spektrum reicht von Anzeigenakquise über Digitale Medien, Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit bis zu Veranstaltungen. Brisant ist, dass sie als Partei-Unternehmen auch „Politische Beratung“ anbietet und sich damit wie ein Lobby-Dienstleister präsentiert. Dazu schreibt sie auf ihrer Webseite: „Wir haben ein Netzwerk. Und wir nutzen es. Wir öffnen Türen – und bringen Menschen zusammen, die sich etwas zu sagen haben.“ 

Das ZDF-Magazin Frontal21 fand heraus, dass Unternehmen und Lobbygruppen über die NWMD gegen Zahlung von 3000 bis 7000 Euro Treffen mit SPD-Ministern, Staatssekretären und Parteifunktionären buchen können.

Quelle https://lobbypedia.de/wiki/Network_Media

 

Gegendarstellung: http://nwmd.de/pressemitteilung-frontal21/

Der Spiegel-online bemerkte dazu am 23.02.2010

NRW-Landtagswahl

Auch SPD-Politiker werden vermarktet

Nicht nur bei der CDU werden Politiker-Kontakte an Unternehmer vermittelt, auch die Genossen bahnen Gespräche mit ihren Promis an. Eine Preisliste wie bei der Union gibt es zwar nicht, dafür können Anzeigen im “Vorwärts” und Sponsoring von Veranstaltungen den Weg zu einem Spitzen-Sozi ebnen.

Von Barbara Schmid

 

Foto: REUTERS

Peer Steinbrück:

Ein Abend mit dem früheren Finanzminister für gute Kunden des “Vorwärts”

 

Dienstag, 23.02.2010   14:29 Uhr

Düsseldorf/Berlin – Eine einseitige Anzeige im SPD-Zentralorgan “Vorwärts” kostet 18.000 Euro. Gute Kunden der Zeitung bekommen einen ganz besonderen Service geboten: Kaminabende mit hochrangigen Vertretern der SPD. Die Gespräche finden bis zu zwölfmal im Jahr statt, im noblen Brandenburger Hof in Berlin etwa, bei einem festlichen Essen und guten Weinen. 20 bis 25 Gäste kommen zu den Treffen und sie haben auch Gelegenheit zu vertraulichen Gesprächen am Rande der Veranstaltung. Sponsoren können sich mit bis zu 5000 Euro an einem solchen Abend beteiligen.

Der “Vorwärts”-Verlag lädt dazu ein. Ehrengäste und Redner sind die Granden der SPD. Egon Bahr hat da schon gesprochen, der frühere SPD-Generalsekretär Hubertus Heil war öfter dabei, auch Peer Steinbrück, als er noch Finanzminister war und Peter Struck, zuletzt Fraktionsvorsitzender. “Vorwärts”-Geschäftsführer Guido Schmitz hat gegenüber SPIEGEL ONLINE die Termine inzwischen bestätigt. Für die kommenden Runden würde derzeit bei Andrea Nahles und anderen angefragt.

Bei den Abenden handele es sich um ein “ganz normales Kundenbindungsinstrument”, erklärt Schmitz, “eine Gegenleistung wird nicht erwartet.”

Ein regelmäßiger Teilnehmer solcher Kamingespräche hat das anders erlebt: “Man wird nur eingeladen, wenn man etwas geleistet hat.” Der Mann ist Lobbyist, langjähriger Verbandsgeschäftsführer und bittet mit Rücksicht auf seine Freunde in der SPD seinen Namen nicht zu nennen.

Vor gut zehn Jahren meldete sich ein Vertreter des “Vorwärts” bei ihm, ob er Interesse an einem Gespräch habe. Bei anschließendem Besuch des Verlagsmannes wurde über Anzeigen geredet und die Möglichkeit an Kaminabenden teilzunehmen. Ein Angebot, dass der Lobbyist gerne annahm.

Später wurden dann noch Anzeigen im Kommunalpolitischen Handbuch offeriert, für 10.000 Euro. Auch das hat er gemacht, zudem bekam er bald einen Mengenrabatt von bis zu 20 Prozent eingeräumt. Die Kontakte aus den Kaminabenden hätten ihm gute Dienste als Türöffner geleistet: “Man war Teil eines Geflechts, bekam sofort wichtige Obleute und Ausschussvertreter zum Gespräch.”

Die SPD allerdings widerspricht vehement der Behauptung, sie vermarkte Politiker. Die Kamingespräche seien einzig eine Veranstaltung des “Vorwärts”, erklärte Tobias Dünow, Sprecher des SPD-Parteivorstands, und fügte hinzu: “Der Vorwärts ist keine Geldwaschanlage für die SPD”.

Der “Vorwärts” ist ein eigenständiger Verlag, der allerdings zur DDVG-Holding der SPD gehört.

 

Hinweis zur DDVG-Holding“

http://www.ddvg.de/wirueberuns/unserebeteiligungen/

 

Wenn Sie mehr Informationen haben möchten, dann gehen Sie bitte auf folgende Seite:

https://lobbypedia.de/wiki/Network_Media

 

Ein Beweis:

Frontal21 zeigte am 22 November 2016 folgenden Bericht:

 

Gesponserte Treffen mit SPD-Spitzenpolitikern

 

 

Diese Vermittlungspraxis wird gerügt:

 

 

 

Ein Kommentar:

Was ist an den Bildern und den dazu enthaltenen Texten zu den Veranstaltungen des Seeheimer-Kreis so brisant, dass im Impressum dieses ausdrücklich untersagt wird.

Ein blöder Dampfer auf dem Wannsee kann doch kein Politikum sein!!

Wer sich auch immer auf einem Bild zum Sommerfest befindet, sollte sich auch nicht dagegen sperren, dass sein Foto in die Öffentlichkeit kommt.

Wir fragen uns, warum mit scharfen Waffen gegen eine weitere Verbreitung dieser Geschäftsidee vorgegangen werden soll, wenn eine Verlinkung erlaubt ist.

Wurde hier schlicht weg das Urteil des BGH und des EUGH außer Acht gelassen?

Wir bitten deshalb zu entschuldigen, dass wir in diesem brisanten Beitrag nicht alle Beiträge abgebildet haben, weil wir keine Lust mehr haben, uns schon wieder mit einem ABMAHNANWALT rumzuärgern.

 

So sieht der Dampfer aus:

Ein Foto von rp-online

 

 

 

 

Wenn Sie sich das Foto genau ansehen, dann werden Sie auch das Logo des „Seeheimer-Kreis“ finden, und so sieht es im Inneren aus:

https://www.sternundkreis.de/de/Charter/E1020.htm

 

Na, Lust auf eine Spargelfahrt im Jahr 2017 bekommen?

Ist doch preiswert. Kostet nur rund 5.000 bis 7.000 Euro/pro Person.

Ist ein Schnäpchenpreis im Gegensatz zum Sommerfest des „Seeheimer-Kreis“. Hier werden bis zu 15.000 Euro als Eintrittsgeld erwartet. Wer mehr über die verkappten Spenden an den Veranstalter erfahren will, sollte sich diesen Beitrag ansehen:

http://www.stern.de/politik/deutschland/serie–die-parteien-und-das-geld–teil-2-big-sponsor-3206370.html

 

Ein kleines Beispiel, wie Transparenz auch aussehen kann:

http://www.spd-mueller.de/der-glaeserne-abgeordnete/

 

© Ursula Biermann und Holger Kleemann

13.12.2016