Die Unschuld der Steine

Warum müssen militärische Einrichtungen

einen neuen Namen erhalten?

Und was kann der Stein dafür,

dass er in der NS-Zeit verbaut wurde?

 

„Nur wer die Geschichte kennt,

kann die Gegenwart begreifen.“

     Zitat: Helmut Kohl

 

Dazu verfasste der SPIEGEL folgenden Artikel:

 

 

Hitler nannte seine Bauten „Worte aus Stein“; sie sollten „ewig“ währen. 50 Jahre danach diskutieren Historiker die Frage der Entsorgung: Abriss oder Denkmalschutz? Erstmals erschienen auch umfangreiche Untersuchungen über frühe Aktivitäten von Naziarchitekten in der Bundesrepublik. Resümee: Auch die Bauzunft hat ihre Globkes.

 

NS-Bauten in Berlin

 

Die Nationalsozialisten wollten Berlin als Welthaupt Germania aufbauen. Noch heute zeugen Gebäude wie der Flughafen Tempelhof und das Olympiastadion von den großen Plänen.

 

Wilhelmstraße

Die Wilhelmstraße und das Gebiet um sie herum war das Machtzentrum während der NS-Diktatur. Die Spuren sind noch heute sichtbar. mehr »

 

Waldbühne

Die Waldbühne gehört zu dem von den Nationalsozialisten gebauten Olympia-Komplex. Heute ist die große Freiluftbühne eine der beliebtesten Open-Air-Bühnen weltweit. mehr »

 

Glockenturm am Olympiastadion

Der Glockenturm am Olympiastadion ist Teil des in der NS-Zeit gebauten Olympia-Komplexes. Seine Plattform bietet einen tollen Ausblick über weite Teile Berlins. mehr »

 

Olympiastadion

Das Berliner Olympiastation wurde anlässlich der Olympischen Spiele 1936 erbaut. Das Stadion und seine umliegenden Bauten tragen die Handschrift einer Architektenfamilie. mehr »

 

Olympiagelände

Das Olympiagelände war mehrmals Austragungsort der Olympischen Spiele. Seine heutigen Dimensionen erlangte das Gelände durch Neuplanungen der Nationalsozialisten. mehr »

 

Italienische Botschaft

Die Italienische Botschaft im Botschafterviertel ist ein Bauwerk der NS-Zeit. Als damals Verbündeter Deutschlands wurde das Botschaftsgebäude besonders prächtig geplant und umgesetzt. mehr »

 

Flughafen Tempelhof

Einst als größtes Flugkreuz Europas geplant, findet der stillgelegte Flughafen Tempelhof mit seinen monumentalen Gebäuden und dem freien Rollfeld heute eine neue Bestimmung. mehr »

 

Bundesfinanzministerium, Detlev-Rohwedder-Haus

Das Detlev-Rohwedder-Haus ist das markanteste Relikt des einstigen Regierungsviertels an der Wilhelmstraße und Europas größtes Bürohaus. mehr »

 

Auswärtiges Amt

Das Auswärtige Amt sitzt im Gebäude der ehemaligen Reichsbank. Es war der erste große Neubau der Nationalsozialisten nach Beginn ihrer Regierung. mehr »

 

Weitere NS-Bauten in Berlin

 

Der Bundesarbeitsminister bezieht das Gebäude des Ex-Propagandaministeriums von Goebbels

Alle Katastrophen überdauert: Von Ulf Meyer

Neben dem Außen- und Finanzministerium muss auch das Ministerium für Arbeit und Soziales seinen Sitz in ehemaligen NS-Bauten einrichten: im ehemaligen “Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda” am Wilhelmplatz in Mitte. Das Gebäude war zu DDR-Zeiten in einer typisch deutschen Kontinuität als Ministerium für Medienpolitik und schließlich nach der Wiedervereinigung kurz als Umweltbundesamt genutzt wurde. Jetzt will sich der Bund als Bauherr der Geschichte stellen, aber die historische Kontinuität natürlich brechen. Das Arbeitsministerium ist schließlich der erste demokratisch legitimierte Hausherr im “Goebbelsbau”.

 

 

 

 

Die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen

als  Vergangenheitsbewältigerin

 

Nach Ansicht der Verteidigungsministerin v.d. Leyen soll die Parlamentsarmee eine Truppe ohne Vergangenheit und Tradition werden. Und das erst heute, obwohl die Bundeswehr schon im Jahr 1956 wieder gegründet wurde.

Diese Truppe aus den Anfangsjahren hatte es in der Bevölkerung sehr schwer. Die Vergangenheit, verbunden mit der Erinnerung an die NS-Zeit lag ja auch noch nicht lange zurück und so manche Wunden wurden bestimmt wieder aufgerissen.

Die Soldaten sahen damals auch zu lustig aus, denn ihre Uniform bestand aus den Resten der Wehrmacht, gemischt mit Uniformteilen der Alliierten, Affenjacke, wenn sich jemand noch daran erinner kann.

Die Bundeswehr gelangte erst wieder zu einer Anerkennung, als der Alt-Bundeskanzler Schmidt sich über alle Vorschriften hinwegsetzte und die Bundeswehr zum Einsatz bei der großen Flut (1962)in Hamburg brachte. Dieser Einsatz führte dazu, dass die Truppe immer dann  zum Einsatz kam, wenn die Not (Elbhochwasser und andere) am größten war. Dann war die Bundeswehr gut. Es war den Bürgern egal, ob die Bundeswehr eine Tradition hatte oder nicht, egal war den Menschen auch wie die Kaserne benannt wurde. Egal war auch die Bezeichnung des Transportgeschwaders, das die Sandsäcke transportierte.

Heute viele Jahre später kommt nun eine Ministerin der Verteidigung daher und fordert, dass alle Kasernen die einen Namen tragen der an die NS-Vergangenheit erinnert umbenannt werden müssen. Warum?

Jeder Armee dieser Welt hat eine Vergangenheit auf die sie stolz sein kann oder auch nicht. Aber sie haben eine Tradition und damit eine Vergangenheit und diese soll jetzt mit einem Erlass der Bundeswehr genommen werden.

Wenn diese Art der Bewältigung der Vergangenheit in unserem Land durchgesetzt wird, dann müssen auch alle Gebäude die eine NS-Vergangenheit haben, abgerissen werden. In Berlin hat gerade die Regierung der Bundesrepublik Deutschland reichlich Gebäude mit NS-Vergangenheit in Anspruch genommen (siehe oben). Dann ist es aber auch angebracht all die Erinnerungsdenkmäler an die Schreckenstaten des NS-Regimes zu entfernen. Das ist eine logische Folgerung aus dem Erlass der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Auf so eine Idee ist keiner ihrer Vorgänger gekommen.

Was also soll so ein Erlass?

Will sich Frau von der Leyen als Vergangenheitsbewältigerin in die Geschichtsbücher eintragen lassen?

Eine Armee – gleich welcher Nation auch immer – hat nun einmal eine Vergangenheit und damit eine Tradition. Nimmt man der Armee die Tradition, bricht man ihr das Rückgrat!

Die Armee und damit das ganze deutsche Volk soll nach dem Willen von Frau von der Leyen keine Tradition mehr haben.

 

Traditionserlass

 

 

Innere Führung

 

 

Was ist ein Traditionserlass

 

 

Wer ist Ursula von der Leyen?

Ehemalige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Ursula Gertrud von der Leyen ist eine deutsche Politikerin der CDU. Sie ist seit dem 17. Dezember 2013 Bundesministerin der Verteidigung im Kabinett Merkel III. Wikipedia

Geboren8. Oktober 1958 (Alter 58), Ixelles/Elsene, Belgien

Größe1,61 m

EhepartnerHeiko von der Leyen (verh. 1986)

KinderMaria Donata von der LeyenJohanna von der Leyenmehr

ElternErnst AlbrechtAdele Albrecht

GeschwisterHans-Holger AlbrechtDonatus Albrechtmehr

 

Wissenswertes über Frau v.d. Leyen:

 

 

„Bitte dringend lesen“

 

Eingestellt von hk 28.05.2017