Es reicht, so geht das nicht weiter!

  1. Die Tinte der Unterschriften auf dem Koalitionsvertrag zur neuerlichen “KLEINKO” zwischen den “christlichen” und den “Sozis” ist noch nicht trocken, da geht das Gezerre schon wieder los!
    Uns Rentnerinnen und Rentnern und den noch im Beruf stehenden, rentenversicherten, abhängig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stellt dieses “Machwerk” diverse “Rote Haltelinien” in Aussicht, die die Koalitionäre “hoch und heilig” versprechen einhalten zu wollen.
    Das Rentenniveau soll bis 2025 nicht weiter sinken und die Beiträge zur Rentenversicherung sollen nicht steigen.
    Unabhängig davon, das der Rentenbericht 2016 schon voraussagte, dass dieses auch OHNE Kleinko-Versprechen ganz von alleine, aufgrund der wirtschaflichen Lage in der Bundesrepublik eintreten wird, stänkern jetzt schon wieder “Experten” und Verbände herum und verbreiten Angst und Schrecken damit, dass dieses nicht finanzierbar sei, weil zweistellige Milliardenbeträge kostete und, man ahnt es schon, … “Arbeitsplätze kosten würde”.
    Kein anderer Ausweg aus dieser “Katastrophe” als (was pfiffigerweise im Koalitionsvertrag NICHT enthalten ist) die Lebensarbeitszeit bis zum Renteneintritt auf 70, 75, ja auch 80 Jahre anzuheben wäre denkbar und möglich!
    Siehe dazu den Auszug eines Zeitungsbericht aus diesen Tagen
  2. Am 27.02.2018 (wir berichteten)  beantwortete die Bundesregierung eine Anfrage der AfD im Bundestag zu den “Versicherungsfremden Leistungen” oder auch “Nicht beitragsgedeckten Leistungen in der Gesetzlichen Rentenversicherung mit der lapidaren Antwort: 
    Die nicht beitragsgedeckten („versicherungsfremden“) Leistungen lassen sich nicht exakt beziffern, denn es gibt in Wissenschaft und Praxis keine eindeutige und konsensfähige Abgrenzung dieser Leistungen. Es existieren daher lediglich Abschätzungen von Orientierungsgrößen … Es gibt somit weder eine Statistik zum Umfang der nicht beitragsgedeckten Leistungen, noch lassen sie sich dem Kontenrahmen der Träger der Deutschen Rentenversicherung entnehmen. Eine diesbezüglich differenzierte Aufstellung der Ausgabenpositionen im Rentenversicherungsbericht ist daher nicht möglich”!
    Kommt die Deutsche Rentenversicherung selbst in ihrem Servicedienst “Ihre Vorsorge” zu der Erkenntnis: “Würde der Bund “versicherungsfremde” Leistungen vollständig tragen, könnte Rentenbeitrag um 2,3 Prozentpunkte sinken.”
    Wie kann die DRV solche Berechnungen anstellen wenn ihr, wie die Bundesregierung behauptet keine Zahlen zu den “Versicherungsfremden / nicht beitragsgedeckten Leistungen” vorliegen?
    Mit Fug und Recht kann nach diesem Bericht festgestellt werden, die Bundesregierung verschleiert absichtlich und scheut sich nicht den Bundestag und die Parteien ohne Skrupel frech zu belügen!
    Siehe hierzu den Service-Bericht der Deutschen Rentenversicherung
  3. Der gleiche Servicedienst “Ihre Vorsorge” der Deutschen Rentenversicherung warnt jetzt:
    “Entgeltumwandlung senkt Rentenanspruch:
    Rentenversicherung warnt vor “weitreichenden Auswirkungen”, wenn beitragsfreie Altersvorsorge
    über den Betrieb ausgeweitet würde.”
    Genau diese weitere, durch die noch im Beruf stehenden, rentenversicherten, abhängig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu finanzierende “Pseudo-Betriebsrente”, welche die Bundesregierung lautstark als “Dritte Säule” der Altersruhestandsversorgung mit dem “Bertiebsrentenstärkungsgesetz” anpries, nur um schein-zu-demonstrieren, dass es in Deutschland wie z.B. in der Schweiz, auch ein “Dreisäulen Modell” gäbe, stellt die Gesetzliche Rentenversicherung nun eindeutig in Frage.
    Diese unredliche Schein-Betriebsrente schade den späteren Ansrüchen in der Geseztlichen Rente!
    Siehe dazu einen weiteren Service-Bericht der Deutschen Rentenversicherung

Diese hochaktuellen Beispiele zeigen unmißverstädlich, die neue (wie auch schon die alte) Bundesregierung, gebildet durch angeblich “christliche” und “soziale” Parteien, spielen, was das deutsche Rentensystem zur Altersversorgung der Rentnerinnen und Rentner und der noch im Beruf stehenden, rentenversicherten, abhängig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland, eindeutig und absichtlich mit falschen Karten!

Alle bestehenden freien und unter dem Dach der BAGSO stehenden “Senioren-Organisationen” haben in der Vergangenheit nichts zur Verbesserung der Situation in der deutschen Rentenversicherung getan oder bewirken können! Die Regierung, der Förderer und inofizielle “Herr” dieser “Veranstaltung” durch finanziell Zuwendungen (der derzeitige Präsident ist kein Geringerer als Franz Münthefering) wendet auch hier wieder das bewährte Prinzip römischer Cesaren an : “teile und herrsche” über ca. 100 Einzelorganisationen, die sich selber vorgaukeln “Gemeinsam sind wir stark”.

Wenigstens die noch freien und unabhängigen Vereine, Organisationen, Kleinstparteien und Einzelkäpfer sollten nun endlich den einzig noch sinnvollen Schritt machen:

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