Enttäuschend

Auszüge aus einem facebook-post von Wolfgang Domeier, IGM-Mitglied und campact-Akteur
zum “TV-Duell” Merkel/Schulz am 03.09.2017:

Der Mann, der für SOZIALE GERECHTiGKEIT antritt, hat über die Rente nichts weiter zu sagen, als dass er an der Rente mit 67 festhält.

Lieber Martin Schulz! Vor wenigen Tagen haben Sie in Hamburg 72.000 Unterschriften für eine gerechtere Rentenpoltik übernommen. Auf dem Parteitag in Dortmund haben wir Ihnen 60.000 Unterschriften für eine Wende in der Rentenpolitik – WEG von der Privatisierung – HIN zu einem SOLIDARISCHEN GENERATIONENVERTRAG übergeben.
Gewerkschaften Sozialverbände und Initiativen fordern eine Umkehr in der Rentenpolitik.

Sie hätten den Fernsehzuschauern heute erklären können, dass Sie dafür eintreten, dass, wer arbeitet und in die gesetzliche Rente einzahlt, auch Anspruch darauf hat, dass seine eigene Rente für ein sorgenfreies Alter reichen muss. Ohne Zusatzversicherungen, die ohnehin mehr den Arbeitgebern und Versicherungen nutzen als den Einzahlern. Und nicht am Rande der oder ein paar Prozent oberhalb der Grundsicherung, sondern mit einer auskömmlichen Rente für einen Lebensabend ohne Geldsorgen und mit der Möglichkeit, am sozialen Leben teilzunehmen.

Auch die Betrogenen Einzahler von Direktversicherungen und Entgeltumwandlungen warten noch immer darauf, dass die ihnen willkürlich von ihren ERSPARNISSEN (nicht etwa Einkommen!) eingezogenen Krankenkassenbeiträge zurückgegeben werden.

SIe hatten dazu die Steilvorlage der Kanzlerin, die das Rententhema aus dem Wahlkampf heraushalten wollte, weil sie eigentlich alles bis 2030 unerändert weiterführen möchte.

Gerechtigkeit braucht Engagement!
Wir fordern einen SOLIDARISCHEN GENEREATIONENVERTRAG, in den ALLE EINKOMMEN anteilig einzahlen und aus dem ALLE Menschen ANSTÄNDIG VERSORGT werden.

http://domeier-online.de/kampagne.html
weact.campact.de/p/rente-solidarisch-finanzieren

Hier könnten SIe sich als Kanzler DER MENSCHEN profilieren – oder WOFÜR sollen die Menschen SIE sonst wählen?