Den tørstige mand

Keine Panik! Sie haben NICHT die falsche Brille auf und auch NICHT zu tief in’s Glas geschaut! “Den tørstige mand” ist dänisch, die Sprache unserer nördlichen Nachbarn und bedeutet “Der durstige Mann” (so fremd wie es im ersten Moment scheint, ist uns diese Sprache gar nicht – wenn man sie liest wie z.B. im Ekstra Bladet = Extra Blatt oder Morgenavisen Jyllands-Posten = Morgenzeitung Jütlands-Post. Gesprochen gebe ich unumwunden zu, sieht das etwas anders aus, zumal wie die Dänen selbst berichten, die einzelnen, induviduellen “Mundarten” sich schon von Dorf zu Dorf dermaßen unterscheiden, (etwa wie Urbayerisch und Plattdeutsch) dass die Dänen selbst Schwierigkeiten haben.
Aber zurück zum  “Hochdänisch” und zum eigentlichen Thema. Das Bild haben Sie mit Sicherheit schon irgend wann einmal gesehen – wobei übrigens “øl” nicht zu verwechseln ist mit dem Schmiermittel für den Automotor oder die Gartentür – und der Mann auch keine Autopanne zu beklagen hat. “Den tørstige mand” stammt vom dänischen Maler und Illustrator Erik Henningsen, (1855–1930) der das Bild im Jahr 1900 im Rahmen eines Plakatwettbewerbs für die einst eigenständige dänische Brauerei Tuborg erstellt hat.
Im Jahre 1900, also vor über 100 Jahren? Das ist nicht möglich! Wo uns doch Sven Plöger, der “Wetterpapst vom “Ersten” erst aktuell am gestrigen Tage ernsthaft klar machen, (wollte) die augenblickliche, “außergewöhnliche” Wetterlage sei eine Auswirkung des “Klimawandels”, und der sei maßgeblich NUR durch den Menschen verursacht!
Außergewöhnliche, aktuelle Wetterlage – war der dänische Maler Henningsen im Nebenberuf Hellseher?
Dieses Werbeplakat für eine “Urdänische Brauerei” und deren Bierprodukt beweist ÜBERDEUTLICH mit seiner berühmten Ur-Assozation für DURST überhaupt: Solche Wetterlagen hat es IMMER schon einmal gegeben!
Wobei wir nun (endlich) beim eigentlichen Thema angelangt wären: (Den tørstige mand scheint auch kein Jünglig mehr)

Hitze-Tipps für Senioren