Das deutsche Staatswesen ist in höchster Gefahr!

Erst liefen die Lobbyvertreter der Ärzte Sturm gegen den Vorstoß der SPD, in einer möglichen Großen Koalition mit der Union das Ende der privaten Krankenversicherung (PKV) durchzusetzen – nun folgen die Interessenvertreter der Beamtenschaft.

Der Beamtenbundchef Ulrich Silberbach sieht durch eine Abschaffung der privaten Krankenversicherung die Funktionsfähigkeit unseres Staatswesens gefährdet.
“Man werde jedem Versuch entgegentreten, Versorgung und Rente, Beihilfe, PKV und gesetzliche Krankenversicherung in einen Topf zu werfen.”
Die meisten Beamten sind privat versichert, weil sie von ihrem Dienstherrn eine sogenannte Beihilfe zwischen 50 und 80 Prozent für die Krankheitskosten bekommen und damit nicht die entsprechend hohen Beiträge der PKV bezahlen müssen.
Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung von vor etwa einem Jahr könnte der Staat in den nächsten 15 Jahren bis zu 60 Milliarden Euro einsparen, wenn er diese Beamten-Beihilfe abschaffen würde.