Das geht auch in Deutschland!

Arme Rentner – reiche Rentner

Immer mehr Deutsche fürchten sich vor Armut im Alter.

Immer mehr deutsche Senioren verarmen. Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung wird bald jede fünfte deutsche Rentnerin / bzw. Rentner von Altersarmut bedroht sein. Hauptsächlich betroffen: Menschen, die zeitweise wegen Krankheit, Arbeitslosigkeit oder der Erziehung ihrer Kinder nicht in die Rentenversicherung einzahlen konnten – aber auch Niedrigverdiener, die viele Jahrzehnte gearbeitet haben.

Doch dagegen kann die Politik etwas tun!

In den Niederlanden und in Österreich, zwei unserer direkten Nachbarländern, geht es den Rentnern besser.
Diese Länder sind nicht etwa reicher als die Bundesrepublik Deutschland.
Diese Länder haben auch keine größere Wirtschaftskraft als die Bundesrepublik Deutschland.
Diese Länder sind mit unserer Bevölkerungsstruktur und Altersdemographie durchaus vergleichbar.
Was machen diese Länder anders?

In Österreich und in den Niederlanden zahlen ALLE in eine Renten/Pensionsversicherung/Bürgerversicherung

Die Altersversorgung in Österreich und den Niederlanden wird allgemein als Pension bezeichnet. Nur in Deutschland unterscheidet man infolge der aberwitzigen, beitragsfreien Altersversorgung von Beamten und Berufspolitikern zwischen Pension und Rente!

In Österreich und den Niederlanden zahlen ALLE Erwerbstätigen, AUCH die Beamten – OHNE Beitragsbemessungsgrenze, also ALLE von Allem in die Bürgerversicherungen.
Dabei ist der Beitrag für den Arbeitnehmer beispielsweise in Österreich NICHT wesentlich höher, wie allgemein immer wieder fälschlich behauptet wird – 10,25% gegenüber 9,35% in Deutschland!
Die Arbeitgeber beteiligen sich jedoch mehr mit einem Beitragssatz von 12% gegenüber 9,35% in der BRD.

Im Schnitt hat jeder „Pensionär“ dafür dort dann auch 500 Euro mehr als in Deutschland – OHNE Riester und OHNE Pseudo-Betriebsrente.

Die Niederländer können mit ihrem „Capuchino-Modell“ auch noch privat vorsorgen und erhalten von ihrem Arbeitgeber eine Betriebsrente. 

Aus diesen Gründen kennen die Senioren in den Niederlanden und in Österreich die Probleme ihrer deutschen Nachbarn nicht.

Grundrente/Mindestrente/Mindestpension in den Niederlanden und in Österreich

Dadurch kann es in den Niederlanden sogar vorkommen, dass Arbeitnehmer mit geringen Verdiensten/ungenügender Arbeitsbiographie, im Ruhestand mehr Geld zur Verfügung haben als früher.  Als Basis erhält jeder, der mindestens 50 Jahre lang in Holland gelebt hat, eine Grundpension von 1098 Euro.
In Österreich bekommen die Senioren 1009 Euro Mindestpension – und das 14-mal im Jahr.

Die vier wesentlichsten Unterschiede in den Altersversorgungssystemen in der Bundesrepublik Deutschland und in unseren beiden Nachbarländern den Niederlanden und Österreich liegen aber darin:

  • In den Niederlanden und Österreich gibt es keine berufsständischen Sondersysteme und/oder staatlich finanzierte Pensionen – ALLE zahlen in EINE Bürgerversicherung.

  • Alle Versicherten zahlen den gleichen Prozentsatz als Beitrag vom gesamten Einkommen – OHNE Beitragsbemessungsgrenze / Obergrenze.

  • Die ausgezahlte Pension ist bis zu einer bestimmten Grenze von den Beiträgen abhängig – Es besteht eine Obergrenze für die Pension.

  • Auch die in Deutschland pensionsbegünstigten Abgeordneten, Politiker und Berufspolitiker zahlen in die selbe BÜRGERversicherung und erhalten daraus ihre spätere Altersversorgung!
    Nur wenn auch diejenigen, die über das Altersversorgungssystem entscheiden/bestimmen in dieses System auch selbst mit eingebunden sind, werden alle Beteiligten auch um das bestmöglichste System bemüht sein und dafür sorgen, dass es in einem guten Zustand bleibt und wenn möglich
    verbessert wird.
    Nur allein in Deutschland bestimmen beitragslos komfortabel altersversorgte Politiker und Beamte, die NICHTS mit dem Rentensystem der unselbstständigen Arbeitnehmer zu tun haben und zu tun haben wollen!
    Das ist ein völlig ungesunder, unlogischer und unhaltbarer Zustand!

In den Niederlanden und in Österreich muss sich jeder nach seinen Leistungsmöglichkeiten an der Finanzierung der Pensionen beteiligen. Dadurch steht das System auf einer wesentlich breiteren Finanzierungsbasis und erlaubt auch durch die Obergrenze solidarische Mindestpensionen für die Leistungsschwächeren.
Nur in Deutschland gibt es viele Ausnahmen in Form von ständischen Rentenversicherungen und Pensionen! Nur ca. 30% der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind noch in der Gesetzlichen Rentenversicherung versichert, die auch noch ganz alleine viele “Versicherungsfremde Leistungen” / Sozialleistungen tragen müssen, an den sich die Beamten und Selbstständigen NICHT beteiligen!

Lassen Sie sich zukünftig von deutschen Politikern und so genannten “Experten” nicht mehr mit Krampfargumenten, “diese Länder wären mit Deutschland nicht vergleichbar”, oder “diese Länder hätten eine völlig andere Altersdemographie”, oder “diese Systeme wären nicht Atersdemographiefest” oder “Ein solches System bei uns einzuführen dauere zu lange”, oder “die Beiträge in diesen Ländern sind ja wesentlich höher”,  frech belügen und hinter’s Licht führen!

Die Niederlande und Österreich zeigen überdeutlich: Es gibt einen Weg aus der Armutsfalle für Rentner, einen Weg, von dem deutsche Politiker endlich lernenen MÜSSEN!

EISA-Forderung-Altersruhegeld_20170808
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Klares Ziel

Wäre es nicht segensreich oder ganz einfach logisch wenn es da eine klare, einfache, für alle verständliche und nachzuvollziehende Lösung gäbe – eine KLARE Linie, die JEDER versteht?

Die wievielte “Reform” ist das denn nun eigentlich?

Und wieviel “Säulen” brauchen wir denn eigentlich noch, um etwas “abzusichern”, was sowieso schon längst gründlich zusammengebrochen ist?

Sie fragen, von was ich da rede? Na von der “Deutschen Gesetzlichen Rentenversicherung” natürlich!
Eine neue “Reform” der betrieblichen Altersvorsorge, das sogenannte Betriebsrentenstärkungsgesetz ist da und tritt schon blitzschnell, nächstes Jahr in Kraft!
Wirklich, das geht so schnell! “Verschlimmbesserungen” gehen bei uns im radikal-mittigpopulistischen Einheitsbrei der GROKO immer ganz schnell!


Hier geht es zur “neuen Säule”

 


und hier geht es zur Info, was wirklich dahinter steckt

 

Der “Experte für Alles und Jedes”, der Mann der alles weiß, der Hoffnungsträger der Christlichen Union, der bestimmt in Merkels neuer Regierung vom Staatssekretär in ein echtes Ministeramt wechseln wird, Jens Spahn, erklärte es doch unlängst in einem Politik-Talk im 1. deutschen Staatfernsehen, dass echte Reformen in Deutschland nicht möglich sind, weil sie zu lange dauern!

Das Ei des Jens Spahn

Der großartige Banklehrling, ehemaliger Junge-Union-Vorsitzender, Renten-Experte, (Sie erinnern sich, das ist der mit den angeblichen MORDDROHUNGEN von den Rentnern, als er 2008 das erste mal die Jungen gegen die Alten aufhetzte, weil diese angeblich die Jungen durch eine “außerplanmäßige Rentenerhöhung” ausbeuteten) Gesundheits-Experte, Bundespartei-Präsidiumsmitglied und Staatssekretär im Finanz-Ministerium, JENS SPAHN (Sie sehen wozu eine Banklehre und immer krass gegen Rentnerinnen und Rentner hetzen – auch mit nachweislich FALSCHEN Argumenten – alles gut sein kann – in der Christlichen Union verhilft das zu einer steilen Karriere!) hat jetzt das Ei des Kolumbus gelegt, (oder ausgebrütet?) um eine echte RENTENREFORM abzubügeln:

Eine Bürgerversicherung für die Altersversorgung für ALLE die Geld verdienen, auskömmlich ohne Schnickschnack wie Riesterrente oder Pseudo-Betriebliche Altersversorung, wie diese in Österreich seit ÜBER FÜNFZIG Jahren eingeführt ist, und sich bestens bewährt hat, mit geringeren Beitragssätzen bei höherer Renten-(Pensions-) Auszahlung,

kann in Deutschland NICHT eingeführt werden,
weil – das würde zu lange dauern!

Gestern gesehen bei “Hart aber fair”
Übrigens äußerte auch Manuela Schwesig (SPD) ähnliche “Bedenken”,
da ist man sich “fraktionsübergreifend” unter verbeamteten Politikern merkwürdig einig!

Vorsorgelüge

Vorsorgelüge-Newsletter Nr. 7/2017 vom 5.9.2017
Rentendebatte absurd

Im Wahlkampf spielt der Absturz der gesetzlichen Rente so gut wie keine Rolle.
Auch im Kanzlerduell ging es nur um die Frage:
Bleibt es bei der Rente mit 67 oder sollen wir alle noch länger arbeiten?
Fakt ist: Das tatsächliche Renteneintrittsalter liegt gerade mal bei 64 Jahren.
Länger können, wollen oder dürfen die Arbeitnehmer derzeit nicht arbeiten.
Ein höheres Renteneintrittsalter ist deshalb nichts anderes als ein Rentenkürzungsprogramm. Was wir brauchen, ist jedoch das genaue Gegenteil:
Höhere Renten für alle.
Wir haben für unser neues Buch ermittelt, wie hoch der Rentenwert steigen müsste, um die zahlreichen Kürzungen der vergangenen 25 Jahre auszugleichen: von rund 31 Euro auf 42 Euro.
Damit bekäme der Standardrentner nach 45 Jahren Durchschnittsverdienst nicht mehr brutto 1.396 Euro wie aktuell sondern 1.890 Euro. Zu viel?  Wohl kaum, nach einem langen Arbeitsleben.
Und das ist durchaus auch finanzierbar, wie uns andere europäische Länder vormachen.
In Ländern wie Dänemark oder Luxemburg liegt bereits die Mindestrente auf einem vergleichbaren Niveau.
Doch hierzulande fordert keine einzige Partei im Wahlkampf eine solch deutliche Anhebung. Noch nicht einmal die LINKE. Der Dauerbeschuss der neoliberalen Kampftruppen mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) an der Spitze hat offenbar deutliche Spuren hinterlassen. Bessere Renten, das ist angeblich ein Verstoß gegen die Generationengerechtigkeit, bedeutet angeblich eine Ausbeutung der jungen Generation.
Das genaue Gegenteil ist der Fall: Während die gegenwärtige Rentenpolitik eine ganze Rentnergeneration in die Armut schickt, zwingt sie die Jungen zu aberwitzigen Vorsorgeleistungen für Riester-Renten, Betriebsrenten etc., die unterm Strich sehr viel teurer sind als eine auskömmliche gesetzliche Rente. Die aktuelle Rentenpolitik schröpft also gerade die Jungen. Und im Alter bekommen auch sie nur Hungerrenten. Es geht auch anders. Siehe oben.

 

Holger Balodis und Dagmar Hühne: Die große Rentenlüge – Warum eine gute und bezahlbare Altersicherung für alle möglich ist, Westend Verlag, 208 Seiten, 18 Euro (ISBN 978-3-864889-177-9)

Holger Balodis
Dagmar Hühne
www.vorsorgeluege.de
info@vorsorgeluege.de
0221-461527 und 466590

 

 

 

 

Enttäuschend

Auszüge aus einem facebook-post von Wolfgang Domeier, IGM-Mitglied und campact-Akteur
zum “TV-Duell” Merkel/Schulz am 03.09.2017:

Der Mann, der für SOZIALE GERECHTiGKEIT antritt, hat über die Rente nichts weiter zu sagen, als dass er an der Rente mit 67 festhält.

Lieber Martin Schulz! Vor wenigen Tagen haben Sie in Hamburg 72.000 Unterschriften für eine gerechtere Rentenpoltik übernommen. Auf dem Parteitag in Dortmund haben wir Ihnen 60.000 Unterschriften für eine Wende in der Rentenpolitik – WEG von der Privatisierung – HIN zu einem SOLIDARISCHEN GENERATIONENVERTRAG übergeben.
Gewerkschaften Sozialverbände und Initiativen fordern eine Umkehr in der Rentenpolitik.

Sie hätten den Fernsehzuschauern heute erklären können, dass Sie dafür eintreten, dass, wer arbeitet und in die gesetzliche Rente einzahlt, auch Anspruch darauf hat, dass seine eigene Rente für ein sorgenfreies Alter reichen muss. Ohne Zusatzversicherungen, die ohnehin mehr den Arbeitgebern und Versicherungen nutzen als den Einzahlern. Und nicht am Rande der oder ein paar Prozent oberhalb der Grundsicherung, sondern mit einer auskömmlichen Rente für einen Lebensabend ohne Geldsorgen und mit der Möglichkeit, am sozialen Leben teilzunehmen.

Auch die Betrogenen Einzahler von Direktversicherungen und Entgeltumwandlungen warten noch immer darauf, dass die ihnen willkürlich von ihren ERSPARNISSEN (nicht etwa Einkommen!) eingezogenen Krankenkassenbeiträge zurückgegeben werden.

SIe hatten dazu die Steilvorlage der Kanzlerin, die das Rententhema aus dem Wahlkampf heraushalten wollte, weil sie eigentlich alles bis 2030 unerändert weiterführen möchte.

Gerechtigkeit braucht Engagement!
Wir fordern einen SOLIDARISCHEN GENEREATIONENVERTRAG, in den ALLE EINKOMMEN anteilig einzahlen und aus dem ALLE Menschen ANSTÄNDIG VERSORGT werden.

http://domeier-online.de/kampagne.html
weact.campact.de/p/rente-solidarisch-finanzieren

Hier könnten SIe sich als Kanzler DER MENSCHEN profilieren – oder WOFÜR sollen die Menschen SIE sonst wählen?

Es war einmal …

… eine fürsorgliche Königin, die sorgte sich entsagungsvoll, zur Tageszeit und auch des Nachtens stets um alle ihre betagten Menschen, die schon lange in ihrem Königreich rackerten und mit dem Zehnten, den diese gerne für ihre Herrin hergaben, um nach der Schimäre ihres Oheims, dem feisten Vereinigungskönig, es mit ihrem Fleiß in blühende Landschaften verwandelten.

Nun da diese Menschen alt und siech geworden waren, öffnete die fürsorgliche Königin ihre höchst-eigenen, prall gefüllten Schatztruhen und gab den alten Menschen, aus übervollem Herzen reichlich einen löblichen Altenteil, damit sie in ihrem Land gut und gerne leben sollten!

Denn schon in grauen Vorzeiten hatte ein pickelhaubiger Zauberer aus dem finsteren Sachsenwalde im hohen Norden zu Hamburg, zugleich mit einem schrecklich sauren Hering zur Befehdung des Rausches der Bacchus-Gelage, an der köstlich klaren und bekömmlichen Bismarck-Quelle, eine Securance gezaubert, für die die Untertanen, aber auch nicht alle, sondern nur den niederen Untertanen – unter der Bemessungsscheide, denen die Büttel, eh man es sich versah, neben dem Zehnten für die Königin, weitere reichliche Taler von ihrem Lohn, (zapzarap) eskamotierten.

Die Königin nannte diese Schatztruhe immer listigerweise “Königliche Altenteiltruhe”, damit die Untertanen überhaupt nicht etwa auf die Idee kämen, sie sorgten schon selber privat mit ihrem Lohnabzug für ihr Altenteil, denn sie sollten ja sie, ihre Königin lieben, und ihre “Fürsorglichkeit” auf ewig lobpreisen.

Wenn die Königin einmal allein mit ihren Schranzen in ihrem Schloss war, kam es auch schon einmal vor, dass sie die Altenteiltruhe mit ihren persönlichen Schatztruhen verwechselte und reichlich Taler daraus entwindete, schließlich magazinierte diese Truhe ja in ihren Gemächern herum.
Auch musste sie dafür sorgen, dass die neu dazugekommenen Untertanen aus allen Herren Länder, die sie einlud um ihre Untertanen zu mehren, was sie ja schließlich geschworen hätte, wozu jed
er Kreuzer zu Nöten gereichte.

Und so reiste sie weiter und weiter, ungeniert und frohen Herzens, völlig losgelöst in geflügelten, güldenen Kutschen, aus den Arsenalen der Landsnechte – für lächerlich wenig Taler – in ihrem weiten Reich herum und erzählte den Menschen weiterhin ihre Mär vom Land in dem Milch und Honig flössen und von ihrem fürstlichen Pferd.

 

Lassen Sie sich von dieser alten Märchentante keine faulen Geschichten erzählen! Die “fürsorgliche Königin” aus dem Märchen dachte noch nicht einmal im Traum daran, ihren Untertanen aus ihren “persönlichen Schatztruhen”, die ja nur durch ihr sagenhaftes Können so prall sich füllten, auch nur ein paar Kreuzer zurück zu geben!
Wenn sie etwas aus ihren fetten Säckeln verteilte, dann nur an die, ihr lieb gewordenen Hofschranzen und alle jene, die treu und widerspruchslos sich ihr ergaben und dafür sorgten, dass die Königin noch lange, lange das Land regiere und ihnen die Taler reichlich zuflössen!

Und wenn sie nicht  … dann verzählt sie diesen Aberwitz auch noch morgen – unbehelligt weiter!

Es ist leichter die Menschen zu täuschen …

Die Tastatur ist noch warm vom Tippen des Faktenchecks “Es gibt KEINE staatliche Rente…”, da verbreiten die willfährigen Medien, der  VDK und einige weitere Verbände schon wieder diese Volksverdummung!

Obwohl der offizielle Sozialbericht 2016 der Bundesregierung die Tatsachen noch einiger Maßen auseinanderhält …

Beitragseinnahmen sind das Hauptfinanzierungsinstrument der Sozialversicherungszweige (Renten-, Kranken-, Arbeitslosen-, Pflege- und Unfallversicherung).
Sozialleistungen außerhalb dieser Systeme werden überwiegend aus Steuermitteln finanziert … Entsprechend dem Gewicht der Sozialversicherung im sozialen Sicherungsgefüge stellen die Beiträge damit auch für das Sozialbudget insgesamt die dominierende Finanzierungsart dar: Die Einnahmen aus Sozialbeiträgen betragen 2016 rd. 626,3 Mrd. Euro, dies entspricht einem Finanzierungsanteil von rd. 64,6 %. Der Finanzierungsanteil der Zuschüsse des Staates ist mit rd. 33,7 % deutlich geringer.”

… wird in den Revolver-Medien und den Verbänden die Volksverdummung liebevoll gepflegt, der Staat werde vorwiegend durch die explodierenden Ausgaben in der Rente/Alters- und der Gesundheitsversorgung nicht mehr zumutbar belastet!

Frankfurter Rundschau:
… “In Euro ausgedrückt sind die Zahlen beeindruckend: 1991 gab der deutsche Staat (umgerechnet) lediglich 400 Milliarden Euro für Soziales aus, im Jahr 2000 waren es rund 600, und 2021 soll die 1000-Milliarden-Grenze geknackt werden.” …

… “Größter Brocken bei den Sozialversicherungen ist die Rente, für die im vergangenen Jahr laut Sozialbericht 294 Milliarden Euro ausgegeben wurden. Die Krankenversicherung machte weitere 221 Milliarden aus, Pensionen und Beihilfen rund 74 Milliarden. Dazu kommen Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.” …

… “Der Anstieg des Sozialaufwands erklärt sich zum einen durch die Alterung – mehr Menschen beziehen Rente, gleichzeitig steigen die Ausgaben des Gesundheitssystems. In jüngster Zeit wurden zudem die Leistungen der Krankenversicherung ausgeweitet, dazu kommen die Neuregelung in der Pflegeversicherung, die Rentenanpassung Mitte 2016 und Hilfen für Geflüchtete.” …

…” Da sich der deutsche Sozialstaat vor allem aus Lohnanteilen finanziert, sehen die Unternehmervertreter den Anstieg allerdings kritisch. In der vergangenen Woche warnte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) vor rapide steigenden Sozialabgaben. Eine langfristige Ausweitung würde Arbeit verteuern und so zu massiven Jobverlusten führen, so die BDA.” …

… “Würden Ausgaben reduziert, müssten die Menschen die Leistungen stärker privat finanzieren, erklärte die Bundes Arbeitsministerin (SPD). Zudem sei es „einseitig, die Sozialleistungen nur als Kostenfaktor zu sehen“. So seien die Bereiche Gesundheit und Pflege bedeutende Wirtschaftsfaktoren, die der Sozialstaat finanziere.” …

n-TV:
“Der deutsche Staat gibt zuletzt mehr als 900 Milliarden Euro für Sozialleistungen aus. Vor allem steigende Ausgaben in der Renten- und Krankenversicherung und für Pensionen treiben die Sozialausgaben in Deutschland in die Höhe. Die Ausgaben für Sozialleistungen könnten laut “Handelsblatt” bis Ende kommender Legislaturperiode die Billionengrenze überschreiten und dann bei 1,1 Billionen Euro liegen.”

Die Zeit:
“Deutschland hat 2016 trotz niedriger Arbeitslosigkeit 918 Milliarden Euro für Sozialausgaben ausgegeben. Die Ausgaben stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent und machen mittlerweile 29,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus, heißt es in dem Sozialbericht 2017 von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD). Somit gibt Deutschland fast ein Drittel seiner Wirtschaftsleistung für Sozialtransfers wie Alterssicherung, Sozialhilfe, Kindergeld oder Grundsicherung aus. Vor allem die Pensionen, Renten- und Krankenversicherungen kosten mehr Geld.”

 

Auch andere Trittbrettfahrer springen bereitwillig auf diese fakenews auf um Angst und Schrecken zu verbreiten – so der Arbeitgeberverband:

Der Arbeitgeberverband BDA hatte in der vergangenen Woche gewarnt,
“dass die steigenden Sozialabgaben die Arbeitgeber stärker belasteten.
Dadurch könnten Arbeitsplätze verloren gehen. Der Verband hatte gefordert, dass die Sozialbeiträge von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen nicht mehr als 40 Prozent der Bruttoarbeitslohnkosten ausmachen. Derzeit liege dieser Wert bei 39,95 Prozent.”

 

Es war immer schon jemand da ….

… der ähnliches durchlebte und einen “frommen Spruch” hinterließ, an den man sich halten kann.

Heute ist es Thomas Jefferson, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, von 1801 bis 1809 der dritte amerikanische Präsident und der hauptsächliche Verfasser deren Unabhängigkeitserklärung.

Jetz vermelden wir:  Die RGD – Rentner Gerwerkschaft Deutschland und die ELSA – Europäische Liga Sozialer Angelegenheiten werden in Zukunft auf der facebook-Seite der RGD wieder gemeinsam auftreten! Nicht nur davon reden, es tun zu wollen, um “gemeinsam stärker zu werden”, sondern auch zukünftig an einem Strang ziehen.

Gerade bei der Altersvorsorge der ehemals abhängig beschäftigten, sozial zwangsversicherten Arbeitnehmer, die nach Lesart der Regierung und denen untergeordneten, öffentlichen Medien eine “Staatliche Rente” im Alter beziehen, obwohl sie doch ein arbeitslebenlang Beiträge von ihrem Lohn/Gehalt abgezogen bekamen, ist stetig ein großer Bedarf an Informationen und Aufklärung notwendig. Im Laufe jeden Jahres kommen ständig neue Rentnerinnen und Rentner neu hinzu. im Jahre 2015 waren es knapp Einemillionvierhunderttausend Neurentner! Die kennen NICHT die hier oder auf anderen Seiten vor Jahren veröffentliche Beiträge und Themen, die müssen sich immer wieder NEU informieren!

Daher kann es nur von Vorteil sein, wenn so viele wie mögliche “Dauerthemen” neben den Aktualitäten auch wiederholt werden – und das schafften nun mal mehrere Autoren besser als nur einer!

Es wird immer wieder vorkommen, dass in Beiträgen von ELSA oder ihren Autoren direkt auf deren Homepage verwiesen oder umgeleitet wird. Das ist KEINE unlautere Schleichwerbung (wie früher einmal fälschlich vermutet wurde) sondern unabdingbar, wenn dort ein Thema / Beitrag den Sachverhalt, der für die Leser der RGD-facebookseite genau so wichtig ist wie für die Leser der ELSA-Homepage genauer und ausführlicher dargestellt ist.

Nur am Rande erklärt: Es ist der große Vorteil des Internets, dass Themen, ohne diese dauernd auf anderen websites oder in den sozialen Medien wie facebook neu zu schreiben um diese möglichst breit zu verteilen, VERLINKT werden können. Das spart Arbeit und bei Fehlern oder Ergänzungen braucht dieses NUR AN EINER STELLE, DEM ORIGINAL geschehen und sofort sind die Seiten, auf denen der Originalbeitrag nur verlinkt/eingebettet/geteilt ist, wieder “up to date”!

 

Liebe Rentnerinnen und Rentner, auch wenn Sie KEINEN “account” bei facebook haben, Sie sind nicht bei facebook angemeldet, lohnt es sich für Sie einmal einen Blick auf die Seite der RGD – Rentner Gewerkschaft Deutschland zu werfen. Klicken Sie bitte auf das facebook-Logo

 

 

Letzter Aufruf aller Rentnerinnen und Rentner – für den Rest Ihres Lebens!

Rentnerinnen und Rentner in der Bundesrepublik Deutschland!
Am 24. September diesen Jahres haben Sie die LETZTE Chance zu entscheiden:

  • Ob sie für den Rest ihres Lebens zunehmend jeden Cent umdrehen möchten
  • Ob Sie Ihre Gewohnheiten langsam, aber sicher immer mehr erheblich einschränken wollen
  • Ob Sie sich die Miete für Ihre Wohnung noch leisten können
  • Ob Sie ab Mitte des Monats bangen möchten, wie Sie “über die Runden kommen”
  • Ob Sie lieber “containern” oder die öffentlichen Tafeln besuchen
  • Ob Sie auch Pfandflaschen aus Abfalleimern sammeln wollen
  • Ob Ihre Kinder Sie in Zukunft unterstützen müssen
  • Ob Sie im Alter zum Sozialhilfe-Empfänger werden möchten
  • Ob Sie wieder einmal die BEAMTEN im Sozialamt um Almosen anbetteln wollen

Oder ob Sie, so wie es sich für eine Bürgerin oder einen Bürger die / der mit ihrer / seiner Lebensarbeit dazu beigetragen hat, dass wir heute in einem der reichsten Länder der Welt leben können und für die / den es sich gehört,
im Alter ihr gewohntes Leben, so wie Sie es sich in Ihrem Arbeitsleben durch Ihre nicht unerheblichen Beiträge zu einer Renten-VERSICHERUNG und steuerliche Abgaben für die Allgemeinheit und den Staat erarbeitet haben,
OHNE wesentliche Einschränkungen – in Würde – fortsetzen möchten!

Es drohen weitere dreizehn Jahre Stillstand in der Altersversorgung von ZWANZIG MILLIONEN BUNDESBÜRGERINNEN UND BUNDESBÜRGERN.

Wenn nicht am 24. September diesen Jahres die Mehrheit der Rentnerinnen und Rentner in der Bundesrepublik Deutschland begreifen,
dass sich die wirtschaftliche Lage ihres restlichen Lebens weiter nur noch stetig verschlechtern wird,
kann eine maßlos überhebliche und kaltherzige Frau im Bundeskanzleramt zu Berlin ihre Drohung wahrmachen,
bis zum Jahr 2030 keine Anpassungen im Rentensystem vorzunehmen,
da sie die bisherigen Reformen ihrer Regierung für völlig ausreichend hält!    

Da kann man sich nur zwei Alternativen vorstellen, wenngleich Frau Merkel sonst immer selbstherrlich die “Alternativlosigkeit” ihres Handelns hervorkehrt:

  1. Sie weiß es wirklich nicht besser, obwohl es schon bei unseren nächsten Nachbarn in Europa wesentlich Besseres gibt.
    Dann wäre sie überhaupt nicht weiter dazu geeignet, die Richtlinien deutscher Politik zu bestimmen!
  2. Sie kennt als angeblich “weltoffene” Politikerin durchaus die auch für Deutschland möglichen Verbesserungen,
    wie sie zum Beispiel in Österreich erfolgreich und seit mehr als einem halben Jahrhundert praktiziert werden,

    und verweigert den meisten Menschen in der Bundesrepublik, kalt berechnend und mit voller Absicht, ein gerechteres und auskömmliches Altersversorgungssystem für alle Bevölkerungsschichten!

Urteilen Sie selbst.

Bis in das Jahr 2030,
weitere DREIZEHN JAHRE!
Überlegen Sie bitte kurz – werden Sie das noch erleben?
Diese Politikerin entscheidet mal eben gnadenlos kaltschnäuzig über den Rest Ihres Lebens!