Na endlich, die halbe Gerechtigkeit

Nachdem offensichtlich die Proteste gegen die Wahnssinnsidee mit den Müttern, die VOR 1992 MINDESTENS drei Kinder hätten gebären MÜSSEN, um gerechter gegenüber den Müttern nach 1992 behandelt zu werden, geholfen hat, soll es jetzt, IMMER NOCH nur halbwegs gerechter losgehen:


Rente / 29.11.2018
Mütterrente II kommt in Stufen
Zusätzlicher halber Entgeltpunkt für Erziehung älterer Kinder wird zunächst nur an Neurentnerinnen ausgezahlt, bis Mitte 2019 auch an bisherige Rentnerinnen.
Frankfurt/Main (drv). Am 1. Januar 2019 treten Verbesserungen bei der Mütterrente (“Mütterrente II”) in Kraft. Bisher werden für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, zwei Jahre Kindererziehungszeiten bei der Rente berücksichtigt. Nach der Neuregelung wird jetzt ein halbes Jahr zusätzlich bei der Rente angerechnet. Dadurch erhöht sich die Rente pro Kind um bis zu 16,02 Euro im Westen und um bis zu 15,35 Euro im Osten.

Wer ab 1. Januar 2019 neu in Rente geht, erhält die Mütterrente von der ersten Rentenzahlung an. Bei den bundesweit rund 9,7 Millionen Müttern und Vätern, deren Rente bereits vor Januar 2019 begonnen hat, erfolgt die zusätzliche Zahlung automatisch bis Mitte nächsten Jahres. Für die Zeit ab 1. Januar 2019 erhalten die Betroffenen eine Nachzahlung. Die Rentenversicherung stellt damit sicher, dass jeder die Leistung erhält, die ihm nach der Neuregelung zusteht.

Die Auszahlung der neuen Leistung erfolgt damit wie bei der Einführung der Mütterrente im Jahr 2014.  Ein gesonderter Antrag ist grundsätzlich nicht notwendig. Lediglich Adoptiv- und Pflegeeltern, die Mütterrente beanspruchen, müssen bei ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger formlos einen Antrag stellen.

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