Kaum zu glauben

Noch am Sonntag (10.06.2018) betonte der WDR-Fernsehdirektor, Jörg Schönenborn, in der Sendereihe Presseclub mit dem sinnigen Titel “WER SOLL DAS BEZAHLEN? – die Zukunft der Rente”, [hier klicken] mehrmals, “den Rentnern – in Deutschland – ginge es noch nie so gut wie heute”.
Nicht nur einmal entging er knapp dem “Freudschen Fehler” von der “STAATLICHEN RENTE” zu lamentieren (der “Auftraggeber dieser Show wurde dadurch überdeutlich erkennbar) und bei den wenigen Möglichkeiten, die die “Gesprächsrunde” zu bieten hatte wurde von einer ERHÖHUNG DES STEUERZUSCHUSSES fabuliert!
Sie, liebe Leser, brauchen wir sicher nicht mehr aufzufordern: “FINDE DEN FEHLER” [hier klicken] und [hier klicken]
Das Herr Schönenborn und seine Gäste nicht ein einziges Mal auf die Idee kamen, in europäischen oder OECD Ländern nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen und nur wieder die altbekannten (ausgeleierten) “Stellschrauben” bemühten, lässt den Verdacht aufkommen, die, in der letzten Woche erstmals zusammengetretene Rentkommission wird in dreieihalb jährlichem Sitzungsmarathon auch (gewollt) KEINE LÖSUNG FINDEN und nur wieder großzügig bemessene Sitzungsgelder unnütz verbraten!
Die nachfolgende Grafik aber zeigt, irgendwie müssen in anderen Ländern intelligentere Politiker am Werke sein, die noch für ihre ältere Generation redlich sorgen, wie es sich gehört!

Nachtrag:

hib – heute im bundestag Nr. 392
Neues aus Ausschüssen und aktuelle parlamentarische Initiativen

Mo., 11. Juni 2018

Armutsrisiko ab 65 Jahre
Arbeit und Soziales/Antwort

Berlin: (hib/CHE) Die Armutsrisikoquote der Bevölkerung ab 65 Jahren ist in den Jahren 2005 bis 2016 von 11 Prozent auf 14,8 Prozent gestiegen. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/1222 neu) auf eine Kleine Anfrage (19/945) der Fraktion Die Linke unter Verweis auf Zahlen des Mikrozensus mit. Dabei zeigt sich, dass Frauen (16,4 Prozent) ein deutlich höheres Risiko für Armut haben als Männer (12,7 Prozent). Aus der Antwort geht auch hervor, dass 90 Prozent der Menschen eine Alterssicherung aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen und nur 15 Prozent eine betriebliche Altersversorgung haben.