Klares Ziel

Wäre es nicht segensreich oder ganz einfach logisch wenn es da eine klare, einfache, für alle verständliche und nachzuvollziehende Lösung gäbe – eine KLARE Linie, die JEDER versteht?

Die wievielte “Reform” ist das denn nun eigentlich?

Und wieviel “Säulen” brauchen wir denn eigentlich noch, um etwas “abzusichern”, was sowieso schon längst gründlich zusammengebrochen ist?

Sie fragen, von was ich da rede? Na von der “Deutschen Gesetzlichen Rentenversicherung” natürlich!
Eine neue “Reform” der betrieblichen Altersvorsorge, das sogenannte Betriebsrentenstärkungsgesetz ist da und tritt schon blitzschnell, nächstes Jahr in Kraft!
Wirklich, das geht so schnell! “Verschlimmbesserungen” gehen bei uns im radikal-mittigpopulistischen Einheitsbrei der GROKO immer ganz schnell!


Hier geht es zur “neuen Säule”

 


und hier geht es zur Info, was wirklich dahinter steckt

 

Der “Experte für Alles und Jedes”, der Mann der alles weiß, der Hoffnungsträger der Christlichen Union, der bestimmt in Merkels neuer Regierung vom Staatssekretär in ein echtes Ministeramt wechseln wird, Jens Spahn, erklärte es doch unlängst in einem Politik-Talk im 1. deutschen Staatfernsehen, dass echte Reformen in Deutschland nicht möglich sind, weil sie zu lange dauern!

Das Ei des Jens Spahn

Der großartige Banklehrling, ehemaliger Junge-Union-Vorsitzender, Renten-Experte, (Sie erinnern sich, das ist der mit den angeblichen MORDDROHUNGEN von den Rentnern, als er 2008 das erste mal die Jungen gegen die Alten aufhetzte, weil diese angeblich die Jungen durch eine “außerplanmäßige Rentenerhöhung” ausbeuteten) Gesundheits-Experte, Bundespartei-Präsidiumsmitglied und Staatssekretär im Finanz-Ministerium, JENS SPAHN (Sie sehen wozu eine Banklehre und immer krass gegen Rentnerinnen und Rentner hetzen – auch mit nachweislich FALSCHEN Argumenten – alles gut sein kann – in der Christlichen Union verhilft das zu einer steilen Karriere!) hat jetzt das Ei des Kolumbus gelegt, (oder ausgebrütet?) um eine echte RENTENREFORM abzubügeln:

Eine Bürgerversicherung für die Altersversorgung für ALLE die Geld verdienen, auskömmlich ohne Schnickschnack wie Riesterrente oder Pseudo-Betriebliche Altersversorung, wie diese in Österreich seit ÜBER FÜNFZIG Jahren eingeführt ist, und sich bestens bewährt hat, mit geringeren Beitragssätzen bei höherer Renten-(Pensions-) Auszahlung,

kann in Deutschland NICHT eingeführt werden,
weil – das würde zu lange dauern!

Gestern gesehen bei “Hart aber fair”
Übrigens äußerte auch Manuela Schwesig (SPD) ähnliche “Bedenken”,
da ist man sich “fraktionsübergreifend” unter verbeamteten Politikern merkwürdig einig!

Vorsorgelüge

Vorsorgelüge-Newsletter Nr. 7/2017 vom 5.9.2017
Rentendebatte absurd

Im Wahlkampf spielt der Absturz der gesetzlichen Rente so gut wie keine Rolle.
Auch im Kanzlerduell ging es nur um die Frage:
Bleibt es bei der Rente mit 67 oder sollen wir alle noch länger arbeiten?
Fakt ist: Das tatsächliche Renteneintrittsalter liegt gerade mal bei 64 Jahren.
Länger können, wollen oder dürfen die Arbeitnehmer derzeit nicht arbeiten.
Ein höheres Renteneintrittsalter ist deshalb nichts anderes als ein Rentenkürzungsprogramm. Was wir brauchen, ist jedoch das genaue Gegenteil:
Höhere Renten für alle.
Wir haben für unser neues Buch ermittelt, wie hoch der Rentenwert steigen müsste, um die zahlreichen Kürzungen der vergangenen 25 Jahre auszugleichen: von rund 31 Euro auf 42 Euro.
Damit bekäme der Standardrentner nach 45 Jahren Durchschnittsverdienst nicht mehr brutto 1.396 Euro wie aktuell sondern 1.890 Euro. Zu viel?  Wohl kaum, nach einem langen Arbeitsleben.
Und das ist durchaus auch finanzierbar, wie uns andere europäische Länder vormachen.
In Ländern wie Dänemark oder Luxemburg liegt bereits die Mindestrente auf einem vergleichbaren Niveau.
Doch hierzulande fordert keine einzige Partei im Wahlkampf eine solch deutliche Anhebung. Noch nicht einmal die LINKE. Der Dauerbeschuss der neoliberalen Kampftruppen mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) an der Spitze hat offenbar deutliche Spuren hinterlassen. Bessere Renten, das ist angeblich ein Verstoß gegen die Generationengerechtigkeit, bedeutet angeblich eine Ausbeutung der jungen Generation.
Das genaue Gegenteil ist der Fall: Während die gegenwärtige Rentenpolitik eine ganze Rentnergeneration in die Armut schickt, zwingt sie die Jungen zu aberwitzigen Vorsorgeleistungen für Riester-Renten, Betriebsrenten etc., die unterm Strich sehr viel teurer sind als eine auskömmliche gesetzliche Rente. Die aktuelle Rentenpolitik schröpft also gerade die Jungen. Und im Alter bekommen auch sie nur Hungerrenten. Es geht auch anders. Siehe oben.

 

Holger Balodis und Dagmar Hühne: Die große Rentenlüge – Warum eine gute und bezahlbare Altersicherung für alle möglich ist, Westend Verlag, 208 Seiten, 18 Euro (ISBN 978-3-864889-177-9)

Holger Balodis
Dagmar Hühne
www.vorsorgeluege.de
info@vorsorgeluege.de
0221-461527 und 466590

 

 

 

 

Enttäuschend

Auszüge aus einem facebook-post von Wolfgang Domeier, IGM-Mitglied und campact-Akteur
zum “TV-Duell” Merkel/Schulz am 03.09.2017:

Der Mann, der für SOZIALE GERECHTiGKEIT antritt, hat über die Rente nichts weiter zu sagen, als dass er an der Rente mit 67 festhält.

Lieber Martin Schulz! Vor wenigen Tagen haben Sie in Hamburg 72.000 Unterschriften für eine gerechtere Rentenpoltik übernommen. Auf dem Parteitag in Dortmund haben wir Ihnen 60.000 Unterschriften für eine Wende in der Rentenpolitik – WEG von der Privatisierung – HIN zu einem SOLIDARISCHEN GENERATIONENVERTRAG übergeben.
Gewerkschaften Sozialverbände und Initiativen fordern eine Umkehr in der Rentenpolitik.

Sie hätten den Fernsehzuschauern heute erklären können, dass Sie dafür eintreten, dass, wer arbeitet und in die gesetzliche Rente einzahlt, auch Anspruch darauf hat, dass seine eigene Rente für ein sorgenfreies Alter reichen muss. Ohne Zusatzversicherungen, die ohnehin mehr den Arbeitgebern und Versicherungen nutzen als den Einzahlern. Und nicht am Rande der oder ein paar Prozent oberhalb der Grundsicherung, sondern mit einer auskömmlichen Rente für einen Lebensabend ohne Geldsorgen und mit der Möglichkeit, am sozialen Leben teilzunehmen.

Auch die Betrogenen Einzahler von Direktversicherungen und Entgeltumwandlungen warten noch immer darauf, dass die ihnen willkürlich von ihren ERSPARNISSEN (nicht etwa Einkommen!) eingezogenen Krankenkassenbeiträge zurückgegeben werden.

SIe hatten dazu die Steilvorlage der Kanzlerin, die das Rententhema aus dem Wahlkampf heraushalten wollte, weil sie eigentlich alles bis 2030 unerändert weiterführen möchte.

Gerechtigkeit braucht Engagement!
Wir fordern einen SOLIDARISCHEN GENEREATIONENVERTRAG, in den ALLE EINKOMMEN anteilig einzahlen und aus dem ALLE Menschen ANSTÄNDIG VERSORGT werden.

http://domeier-online.de/kampagne.html
weact.campact.de/p/rente-solidarisch-finanzieren

Hier könnten SIe sich als Kanzler DER MENSCHEN profilieren – oder WOFÜR sollen die Menschen SIE sonst wählen?